{"id":1885,"date":"2012-12-21T17:16:27","date_gmt":"2012-12-21T17:16:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ollmetzer.com\/?p=1885"},"modified":"2013-05-20T10:06:01","modified_gmt":"2013-05-20T10:06:01","slug":"onlineshops-mehrgeratefahigkeit-am-beispiel-von-oxid-5-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ollmetzer.com\/?p=1885","title":{"rendered":"Onlineshops &#8211; Mehrger\u00e4tef\u00e4higkeit am Beispiel von Oxid 5.0"},"content":{"rendered":"<p>Im Dezember hatte ich die Mu\u00dfe, mir \u00fcber einige grundlegende Dinge jenseits des Tagesgesch\u00e4fts Gedanken zu machen. Ein Punkt betrifft dabei, welche Anforderungen aktuell an die Nutzeroberfl\u00e4che eines Onlineshops zu stellen w\u00e4ren. Das letzte Mal habe ich solche Requirements im Herbst 2010 geschrieben. Seitdem hat sich einiges getan.<\/p>\n<p>Internet &#8222;macht&#8220; man nicht mehr ausschliesslich am Computer. Heutzutage ist auch der Durchschnittskunde sowohl station\u00e4r per PC, semistation\u00e4r per Notebook, auf dem Sofa per Tablet und auch unterwegs per Smartphone im Internet. Einige nutzen sogar Browser in Smart TVs und Spielekonsolen. <em>Was bedeutet das f\u00fcr eCommerce?<\/em><\/p>\n<p><strong>One Size doesn&#8217;t fit all!<\/strong><\/p>\n<p>Anhand des Zoos m\u00f6glicher Endger\u00e4te bleibt die Erkenntnis: Ein Layout f\u00fcr alle funktioniert nicht mehr, wenn man dem Kunden ein m\u00f6glichst gelungenes Einkaufserlebnis bieten m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Am augenf\u00e4lligsten (im wahrsten Sinne des Wortes) ist, dass sich die Bildschirmaufl\u00f6sungen und Pixeldichte extrem unterscheiden. An dieser Stelle kommt man langsam nicht mehr um responsive Design herum. Aber das ist l\u00e4ngst nicht alles.<\/p>\n<p>Dazu kommt, dass sich die Bedienung von &#8217;normalen Webseiten&#8216; per Maus und Tastatur deutlich von der Touchscreenbedienung auf Tablets oder Smartphones unterscheidet. Als Stichworte seien hier nur &#8222;Mousover&#8220; oder &#8222;Pinch to Zoom&#8220; genannt.<\/p>\n<p>Immer wieder untersch\u00e4tzt werden auch die vollkommen unterschiedlichen Nutzungsanforderungen zwischen konzentrierter Bedienung, wenn man l\u00e4ngere Zeit ruhig vor einem Ger\u00e4t sitzt, im Gegensatz zu einer lauten, ablenkenden Umgebung, wenn man &#8218;mal kurz zwischendurch&#8216; sein Smartphone hervorholt.<\/p>\n<p><strong>Ein Layout per Ger\u00e4tegattung<\/strong><\/p>\n<p>Beim aktuellen Stand der Ger\u00e4tenutzung sollte man drei unterschiedliche Nutzeroberfl\u00e4chen auf seinem Onlineshop haben:<\/p>\n<p>Eine &#8222;Full Feature&#8220; Oberfl\u00e4che f\u00fcr herk\u00f6mmliche Computer. Ausgelegt auf die Bedienung per Maus und Tastatur und Bildschirmaufl\u00f6sungen zwischen 1024 (Netbook) und 1920 Pixel bei 26&#8243; Monitoren. Die Nutzungsmotivation der potentiellen Kunden ist sowohl gezieltes Suchen, als auch gem\u00fctliches Herumst\u00f6bern.<\/p>\n<p>F\u00fcr Tablets sollte die Oberfl\u00e4che aufgrund der kleinen Displaygr\u00f6ssen zwischen 7&#8243; und 10&#8243; wesentlich, strenger und reduzierter sein; die Bedienelemente wegen der Gestenbedinung mit Fingern gleichzeitig erheblich gr\u00f6sser. Die Nutzungsmotivation gleicht derjenigen, der ersten Variante.<\/p>\n<p>F\u00fcr Smartphones ergeben sich aufgrund der nochmals kleineren Displaygr\u00f6sse zwischen 3,5&#8243; und 4,7&#8243; erheblich eingeschr\u00e4nkte Darstellungsm\u00f6glichkeiten. Gleichzeitig unterscheidet sich hier die Nutzungsmotivation des Kunden. Wer unterwegs &#8222;schnell mal eben&#8220; einen Onlineshop aufruft tut das meist, weil er Preise vergleichen will oder nach einen bestimmten Artikel sucht, den er im Laden gerade nicht finden kann. Hieraus sollte die Nutzeroberfl\u00e4che optimiert sein.<\/p>\n<p>Ein recht gelungenes Beispiel f\u00fcr diese Strategie bietet die Otto-Tochter  <a href=\"http:\/\/www.bonprix.de\/\" target=\"extern\">Bonprix<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Umsetzungsm\u00f6glichkeiten am Beispiel Oxid 5.0<\/strong><\/p>\n<p>Wer die drei Ger\u00e4tegattungen Computer, Tablet und Smartphone jeweils optimal unterst\u00fctzen will, muss seinen Onlineshop also mit drei eigenst\u00e4ndigen Templates ausstatten, sowie eine Ger\u00e4teweiche bauen.<\/p>\n<p><em>Das ging bisher elegant auf dem Server.<\/em><\/p>\n<p>In den letzten acht Jahren habe ich diese Anforderungen bei verschiedenen Onlinediensten so gel\u00f6st, dass beim ersten Aufruf einer Seite auf dem Server die jeweilige Ger\u00e4tegattung erkannt wird und das dazugeh\u00f6rige Templateset in der Session gespeichert wird. Dazu gab es jeweils einen Link, mit dem der Nutzer zu einer anderen Oberfl\u00e4che wechseln konnte. Der Vorteil der L\u00f6sung ist, dass Deeplinks f\u00fcr alle Ger\u00e4te gleich sind.<\/p>\n<p><em>Jetzt bitte schneller und anders&#8230;<\/em><\/p>\n<p>In den letzten beiden Jahren hat ein Wettr\u00fcsten stattgefunden, um Publikationen und Onlineshops schneller zu machen. Die nun erwartete Ladezeit von ein- bis zwei Zehntel Sekunden f\u00fcr die HTML-Seite l\u00e4sst sich nur noch durch den Einsatz eines Full Page Cache erreichen.<\/p>\n<p>So bringt zum Beispiel auch die vor kurzem erschienene Shopsoftware Oxid 5.0 einen Varnish Full Page Cache mit. Damit ist das o.g. Verfahren nicht mehr m\u00f6glich, weil fertig gerenderte Seiten ausgeliefert werden, ohne dass eine Ger\u00e4teerkennung auf dem Server angesprochen werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die Auswahl des Templatesets kann nun nicht mehr dynamisch in der Session geschehen, sondern wird \u00fcber unterschiedliche Subdomains gehandelt. Bei der Eingabe von http:\/\/www.meinshop.de oder http:\/\/meinshop.de wird die normale Website aufgerufen, bei http:\/\/t.meinshop.de die Tabletversion und bei http:\/\/m.meinshop.de die Seite f\u00fcr Smartphones. Dieses Verhalten kann man in der Datei cust_config.inc.php durch den folgenden Code herbeif\u00fchren.<\/p>\n<pre>\/\/ Theme switcher\r\n$sHost = $_SERVER['HTTP_HOST'];\r\n$aTemp = split('\\.', $sHost);\r\nswitch($aTemp[0]) {\r\n\r\n  case 't':\r\n    $this-&gt;sTheme = 'tablet';\r\n    break;\r\n\r\n  case 'm':\r\n    $this-&gt;sTheme = 'phone';\r\n    break;\r\n}<\/pre>\n<p>Die Ger\u00e4teerkennung wandert daf\u00fcr vom Server in den Client. Hierzu dient ein kleines Javascript, dass den Useragent pr\u00fcft, das Ergebnis in einem Cookie speichert. Entspricht der ermittelte Ger\u00e4tetyp nicht der aufgerufenen Subdomain, so wird der Nutzer per Popup gefragt, ob er lieber auf die optimierte Seite umgeleitet werden m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Vorteil dieser L\u00f6sung ist die sehr einfache Umsetzbarkeit und die hohe Performance.<\/p>\n<p>Nachteil ist, dass die Deeplinks nicht mehr ger\u00e4teunabh\u00e4ngig sind. Zum Ausgleich empfiehlt es sich, Landingpages f\u00fcr Kampagnen als nicht-cachebare Verteilerseiten anzulegen. Aber das ist ein anderer Blogartikel&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Dezember hatte ich die Mu\u00dfe, mir \u00fcber einige grundlegende Dinge jenseits des Tagesgesch\u00e4fts Gedanken zu machen. Ein Punkt betrifft dabei, welche Anforderungen aktuell an die Nutzeroberfl\u00e4che eines Onlineshops zu stellen w\u00e4ren. Das letzte Mal habe ich solche Requirements im Herbst 2010 geschrieben. Seitdem hat sich einiges getan. 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