{"id":341,"date":"2008-04-15T19:02:00","date_gmt":"2008-04-15T17:02:00","guid":{"rendered":"http:\/\/ollmetzer\/?p=341"},"modified":"2010-05-30T18:49:02","modified_gmt":"2010-05-30T16:49:02","slug":"hat-twitter-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ollmetzer.com\/?p=341","title":{"rendered":"Hat Twitter Zukunft?"},"content":{"rendered":"<p>In den letzten Tagen hat Klein-Bloggersdorf ein zentrales Thema: Twitter. Mit dem \u00fcblichen Jahr Versp\u00e4tung kommt der Trend aus dem Silicon Valley nun also auch bei uns mit voller Wucht an. Thomas Kn\u00fcwer stellt in dem Artikel &#8222;<a href=\"http:\/\/blog.handelsblatt.de\/indiskretion\/eintrag.php?id=1758\"  title=\"Handelsblatt - Kn\u00fcwer\" taget=\"handelsblatt\">Twitter vor dem Blasenplatzen &#8211; oder dem Durchbruch?<\/a>&#8220; die Frage, ob der Dienst jetzt den Durchbruch schafft, oder den Hype-H\u00f6hepunkt erreicht hat und danach eingeht. Es ist schwer, Twitter zu erkl\u00e4ren. Leute, die diesen Dienst zum ersten Mal sehen, halten ihn in der Regel f\u00fcr sinnlose Zeitverschwendung. &#8222;Das braucht doch niemand&#8220;.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich braucht das niemand. Nun sagt mir allerdings meine Erfahrung, da\u00df vor 20 Jahren die Meisten meiner Freunde meine Besch\u00e4ftigung mit Computer f\u00fcr Zeitverschwendung hielten. Vor 15 Jahren hatte ich mein erstes Handy und wurde f\u00fcr einen Wichtigtuer gehalten. Vor 12 Jahren verstand niemand, was ich im Internet will. Meine pers\u00f6nliche Fehleinsch\u00e4tzung war SMS: schwachsinniges, \u00fcberfl\u00fcssiges und umst\u00e4ndliches Geschreibsel. <strong>S<\/strong>ado<strong>M<\/strong>aso<strong>S<\/strong>chreiben eben. Halte ich f\u00fcr total nervigen Mist &#8211; Millionen andere aber offensichtlich nicht.<\/p>\n<p>Und jetzt ist eben Twitter \u00fcberfl\u00fcssig? Ich glaube nicht.<\/p>\n<p>Twitter schlie\u00dft n\u00e4mlich eine L\u00fccke im Kommunikationsangebot und bedient eine Nische, in der bis jetzt kein anderer einfacher Dienst zu finden ist. Ob es ihnen gelingen wird, das Bed\u00fcrfnis nach <strong>ubiquit\u00e4rer asynchrone Gruppenkommunikation<\/strong>zu monetarisieren, ist eine ganz andere Frage. <\/p>\n<p><em>Ubiqui&#8230; &#8211; was f\u00fcr&#8216; Dings?<\/em><\/p>\n<p>In meiner Diplomarbeit (2006) hatte ich die heutzutage gebr\u00e4uchlichsten medialen Kommunikationsformen f\u00fcr unterwegs mittels eines morphlogischen Kastens verglichen. Die Attribute waren dabei:<\/p>\n<ul>\n<li>Die r\u00e4umliche Reichweite (lokal, regional, national, global)<\/li>\n<li>Das Sender-\/Empf\u00e4ngermodell (one-to-one, on-to-many, many-to-many)<\/li>\n<li>Das Interaktionsmodell (synchron, asynchron)<\/li>\n<li>Nachrichten\u00fcbermittlung (push, pull)<\/li>\n<li>Archivierung (keine, userbasiert, communitybasiert)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Als Kommunikationskan\u00e4le habe ich Telefonie, SMS, E-Mail, Instant Messaging und WAP gegeneinander gehalten. Ich folgerte, da\u00df noch kein einfacher Kommunikationskanal f\u00fcr eine zeitversetzte Kommunikation mit einer Gruppe f\u00fcr unterwegs bestand. Noch bevor ich die Arbeit abgab, erschien Twitter.<\/p>\n<p>Die wirtschaftliche Zukunft von Twitter steht zwar in den Sternen, aber die Firma ist da mittlerweile recht gut aufgestellt, da es einen Mikrokosmos an Tools und Zusatzdiensten um sich herum aufgebaut hat, der nicht zu untersch\u00e4tzen ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten Tagen hat Klein-Bloggersdorf ein zentrales Thema: Twitter. Mit dem \u00fcblichen Jahr Versp\u00e4tung kommt der Trend aus dem Silicon Valley nun also auch bei uns mit voller Wucht an. 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