{"id":3779,"date":"2020-05-15T09:59:04","date_gmt":"2020-05-15T07:59:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ollmetzer.com\/?p=3779"},"modified":"2020-05-15T09:59:04","modified_gmt":"2020-05-15T07:59:04","slug":"der-kapitalismus-ein-auslaufmodell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ollmetzer.com\/?p=3779","title":{"rendered":"Der Kapitalismus &#8211; ein Auslaufmodell?"},"content":{"rendered":"\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Ich habe diesen Text bereits im November 2019 geschrieben, ihn dann aber nicht ver\u00f6ffentlicht, weil ich dachte, dass das f\u00fcr viele vielleicht zu versponnen klingt. Aufgrund der Corona-Krise und der noch nicht absehbaren Folgen m\u00f6chte ich ihn Euch aber nicht vorenthalten. Los geht&#8217;s&#8230;<\/em><br><br>Doch doch, der Titel ist ernstgemeint. Das soll keine linke Propaganda sein, sondern eine Einladung zum Philosphieren. Es gibt n\u00e4mlich einige Entwicklungen, die mir zu denken gegeben haben und das m\u00f6chte ich teilen und vielleicht sogar diskutieren. Die naheliegende Frage &#8222;Und was soll danach kommen?&#8220; m\u00f6chte ich erst mal platt mit &#8222;etwas Anderes &#8211; und nicht notwendigerweise Besseres&#8220; zur Seite schieben. Der Text wird auch so schon recht lang.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Blo\u00df, weil sich zur Zeit niemand das Ende des Kapitalismus vorstellen kann, hei\u00dft das nicht, dass es nicht passiert.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Der Blick zum Anfang<\/strong><br><br>Jahrhundertelang kannte man nur das System des Feudalismus. Niemand konnte sich damals vorstellen, dass dieser scheinbar &#8222;gottgegebene&#8220; Zustand jemals \u00e4ndern w\u00fcrde. Und dennoch ist es passiert. Es war ein langer, schleichender Prozess, weshalb er den Menschen lange nicht auffiel. Grundlagen der kommenden neuen Ordnung wurden eingef\u00fchrt, ohne die bestehende Ordnung zun\u00e4chst in Frage zu stellen. Es waren neue Erfindungen wie das Bankwesen, Buchhaltung, und nicht zuletzt die Einf\u00fchrung von Papiergeld, dass nur noch indirekt durch Macht und Ruf des ausgebenden Staates gedeckt war. Das M\u00fcnzgeld war selbst der Wert. Das Papiergeld war nur ein Versprechen. Es funktioniert nur, wenn es f\u00fcr alle glaubw\u00fcrdig ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese Erfindungen wurden gemacht, um den zunehmenden Welthandel einfacher zu machen. Sie waren so abstrakt, dass sie lange nicht normalen Volk oder den Herrschenden verstanden wurden. An den holl\u00e4ndischen B\u00f6rsen wurden Warentermingesch\u00e4fte erfunden. Es wurden also Waren verkauft, die man noch nicht hatte, damit man Schiffe und Mannschaften finanzieren konnte, die diese Waren erst in fernen L\u00e4ndern besorgen sollten. Wenn der Handel erfolgreich war hat man sehr gut verdient. Wenn aber Ladung oder sogar das ganze Schiff verloren waren, war man schnell pleite oder sogar Bankrott. Um das finanzielle Risiko zu minimieren wurden Versicherungen erfunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Grundlagen des Kapitalismus waren gelegt. Der Welthandel nahm Fahrt auf, aber zum endg\u00fcltigen Durchbruch hat erst die Industrialisierung gef\u00fchrt. Die neuen Verfahren in Bergbau, Maschinenfabriken und insbesondere der Bau der Eisenbahn waren so teuer, dass selbst ein Konglomerat mehrerer reicher Kaufleute die Kosten nicht mehr finanzieren konnte. Also hat man Aktiengesellschaften gegr\u00fcndet um das notwendige Kapital an den B\u00f6rsen einzusammeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Rest ist Geschichte: Die Industrialisierung fegte wie ein Tsunami \u00fcber die L\u00e4nder und Gesellschaften. Alles wurde auf auf den Kopf gestellt. Landwirtschaft und Handwerk verloren massiv an Bedeutung. Landflucht, massive Verst\u00e4dterung, Leben nach der Uhr, Massenproduktion, Mechanisierung. Traditionelle Lebensweisen und Werte wurden hinweggefegt, Ton, Takt und Richtung gaben die Herren an der Schnittstelle des Geldes an. Der ehemals m\u00e4chtige Adel wurde nur noch so lange toleriert, solange er der Verwertungslogik nicht im Weg stand.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Lehre aus dem Wechsel von Feudalismus zu Kapitalismus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Feudalismus war eben anders als gedacht nicht gottgegeben. Er war statisch und konnte die massiv ge\u00e4nderten Anforderungen durch explosives Wachstum nicht befriedigen. Daher wurde er zun\u00e4chst unterwandert und dann von dem neuen dynamischen System abgel\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<p>Das alte Werkzeug Feudalismus wurde durch das passende neue Werkzeug Kapitalismus abgel\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gr\u00fcnde f\u00fcr einen Systemwechsel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Stehen wir nun wieder vor einem Wechsel wie Ende des 18. Jahrhunderts? <br><br>Ich glaube ja. Aber nicht, aus Gr\u00fcnden der sozialen Gerechtigkeit, wie es viele Linke meinen. Der Kapitalismus hat trotz aller Probleme mit seinem extremen Wachstum dazu gef\u00fchrt, dass zu Beginn des 21. Jahrhunderts so viele Menschen, wie noch nie zuvor in relativem Wohlstand leben. Der Kapitalismus ist ein sehr effizientes Werkzeug um Wachstum zu generieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Und genau deshalb ist er jetzt nicht mehr das richtige Werkzeug. Das dr\u00e4ngendste Problem ist nicht mehr die Frage, wie Wachstum zu generieren ist, sondern wie unsere Umwelt vor dem totalen Kollaps zu bewahren ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits als Jugendlicher in den 80er Jahren fiel mir der Widerspruch zwischen unserem umweltzerst\u00f6renden Lebensstil auf, den wir \u00e4ndern m\u00fcssten und dem Zwang zum Wirtschaftswachtum, der uns zu immer mehr Konsum f\u00fchrte. Damals hatten wir eine stagnierende Wirtschaft und sehr hohe Zuw\u00e4chse bei den Arbeitslosenzahlen. Bei weniger als zwei Prozent Wachstum stiegen die Arbeitslosenzahlen weiter an.<\/p>\n\n\n\n<p>Damals habe ich mir gedacht: Wenn 0% Wachstum nicht Stillstand, sondern Schrumpfen bedeutet gibt es nur zwei M\u00f6glichkeiten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Entweder wir berechnen das Wirtschaftswachstum falsch, oder<\/li><li>Das System ist langfristig zum Scheitern verurteilt. Ein unendliches Wachstum auf einer endlichen Welt ist nicht m\u00f6glich.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Jetzt 35 Jahre sp\u00e4ter bin ich mir vollkommen sicher, dass die zweite Option stimmt. Und ich denke, dass wir nicht nur bereits im Klimawandel stecken, sondern ebenso bereits im Systemwandel vom Kapitalismus zu etwas anderem &#8211; was auch immer das sein wird. Die Anzeichen sind bereits da. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anzeichen f\u00fcr einen Systemwechsel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Da unser derzeitiges System auf dem Wachstumszwang beruht, wird alles daf\u00fcr getan, dieses Wachstum zu generieren. Bereits in den 70er und 80er Jahren kam der Kapitalismus an seine Grenzen. In Europa und den USA stagnierte die Wirtschaft, die Arbeitslosigkeit stieg massiv an. Der Begriff &#8222;Die Grenzen des Wachstums&#8220; war in aller Munde. Bereits hier h\u00e4tte ein Umlenken einsetzen k\u00f6nnen, aber es passierten zwei Dinge, die f\u00fcr weiteres Wachstum sorgten und den Kapitalismus weitere 30 Jahre am Laufen hielten: Der Zusammenbruch des Kommunismus und der Aufstieg der Schwellenl\u00e4nder sorgte mit den Mitteln der Globalisierung sowohl f\u00fcr riesige neue M\u00e4rkte und Nachfrage, als auch f\u00fcr neue, billige Produzenten. <\/p>\n\n\n\n<p>Zwar haben diese weiteren 30 Jahre daf\u00fcr gesorgt, dass sich sehr viele Menschen aus absoluter Armut befreien konnten, aber der Natur hat dieses zus\u00e4tzliche Wirtschaftswachstum vermutlich den Rest gegeben. Zumal die Fortschritte im Wohlstand durch extrem starkes Bev\u00f6lkerungswachstum wieder zunichte gemacht wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun steht die globale Wirtschaft wiederum an einem Punkt, an dem weiteres Wachstum nicht m\u00f6glich ist. Einerseits, weil nur noch Afrika als verbliebener Wachstumskandidat in Frage kommt und wichtiger &#8211; weil die Umwelt weiteres wirtschaftliches Wachstum mit dem sofortigen Zusammenbruch des globalen \u00d6kosystems quittieren w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Externes Anzeichen: Es kein weiteres Wachstum m\u00f6glich.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich wie zum Ende des Feudalismus gibt es aber nicht nur den externen Treiber, sondern auch l\u00e4ngerfristige Ver\u00e4nderungen im System, die bereits vorhanden sind, aber ihre disruptive Kraft noch nicht ausgespielt haben:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Viele wichtige Systeminterne Anzeichen<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><em>Entmaterialisierung von Wirtschaftsleistung<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Bereits in den 50er und 60er Jahren verlagerte sich die Wertsch\u00f6pfung von der Schwer- auf die Leichtindustrie. Die hergestellten Waren wurden kleiner, leichter und hochwertiger. Daf\u00fcr steigt die Komplexit\u00e4t in Entwicklung, Produktion und Logistik. Mit zunehmender Markts\u00e4ttigung werden vor- und nachgelagerte Prozesse (Marktforschung, Entwicklung, Marketing, Finanzierung) immer wichtiger. Ein immer gr\u00f6\u00dferer Anteil der Wirtschaft besteht aus eigentlich unwichtigen T\u00e4tigkeiten. Ein immer gr\u00f6\u00dferer Anteil des Kapitalverm\u00f6gens besteht aus Luftbuchungen, wie dem sogenannten &#8222;geistigen Eigentum&#8220;. Firmen, die nichts herstellen und keinerlei echtes Anlageverm\u00f6gen besitzen werden an der B\u00f6rse h\u00f6her gehandelt, als etablierte Industriekonzerne. Die eigentliche Produktion von Dingen &#8211; also die eigentliche Wertsch\u00f6pfung &#8211; hat einen immer kleineren Anteil an der Gesamtwirtschaft. Das ist der Grund, weshalb diese vermeintlich unwichtigeren und unangenehmen T\u00e4tigkeiten in die vormals dritte Welt ausgelagert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Zunehmende Nullrenditen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Seit den fr\u00fchen 2000er Jahren sind am Kapitalmarkt kaum noch nennenswerte Renditen zu erwirtschaften. Es steckt zu viel Geld im Wirtschaftskreislauf, das nicht mehr sinnvoll f\u00fcr &#8222;echte Dinge&#8220; angelegt werden kann. Der Zins f\u00e4llt auf 0 oder sogar darunter. Es scheint sich jedoch nicht um eine vor\u00fcbergehende Marktkorrektur zu handeln, sondern um den neuen Normalzustand. Kapital wei\u00df nicht mehr wohin, was zu Immobilienblasen f\u00fchrt oder zu verzweifelten Versuchen \u00fcber Startups st\u00e4ndig neuen Unsinn erfinden und in den Markt dr\u00fccken zu k\u00f6nnen. Immer neue &#8222;Blasen&#8220; entstehen in immer k\u00fcrzeren Abst\u00e4nden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Anteil der Arbeitseinkommen sinkt<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur die physische Produktion ist auf dem R\u00fcckzug, sondern die Arbeit an sich. Ein immer geringerer Anteil der Volkseinkommens wird durch eigene Arbeitskraft erbracht. Wer seinen Lebensunterhalt mit sinnvoller Arbeit erwirtschaften muss, geh\u00f6rt zu den Verlierern.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Abschaffung von Geld<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Bereits der \u00dcbergang von M\u00fcnzgeld zu Papier- und Buchgeld zu Beginn des Kapitalismus hat die Frage aufgeworfen, ob Papierschnipsel \u00fcberhaupt Geld sein k\u00f6nnten, da sie selbst ja keinerlei echten materiellen Wert hatten. F\u00fcr den Wert der Paiperschnipsel &#8222;haftet&#8220; die Zentralbank. Das funktioniert, so lange alle an das Versprechen glauben. Falls nicht, gibt es inoffizielle Zweitw\u00e4hrungen oder gleich einen W\u00e4hrungscrash.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun steht die weltweite Abschaffung von Bargeld an. Das neue &#8222;Geld&#8220; steht nur noch in den Computersystemen der Banken. Es ist der direkten Kontrolle des Eigent\u00fcmers entzogen und somit kein richtiges Geld mehr. Weder K\u00e4ufer noch Kunde haben das Geld in der Hand. Das Geld hat die Bank und gew\u00e4hrt dem Kontoinhaber &#8222;Credits&#8220;. Der Zugang kann dem Kontoinhaber erschwert oder verwehrt werden. Transaktionen stehen latent unter Genehmigungsvorbehalt. Wer das nicht glaubt, aknn gerne mal versuchen so etwas allt\u00e4gliches wie eine neues Auto von seinem Bankkonto zu bezahlen. <br>Anonyme Transaktionen sind nicht mehr m\u00f6glich. Eine Enteignung oder ein Einfrieren von Guthaben, z.B. durch Beh\u00f6rden ist jederzeit m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Total\u00fcberwachung<\/p>\n\n\n\n<p><em>Etablierung alternativer Systeme zur Ressourcenkontrolle<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Im gegenw\u00e4rtigen System bekommt in der Regel derjenige Kontrolle \u00fcber materielle Ressourcen, der \u00fcber das n\u00f6tige Kapital verf\u00fcgt. Es ist zu erwarten, dass in Zukunft andere Mechanismen etabliert werden. Man wird dann zwar noch bezahlen m\u00fcssen, aber bekommt ggf. nicht mehr die gew\u00fcnschte Menge oder wird anderweitig sanktioniert. Erste Anzeichen: Die zunehmende Totalkontrolle der B\u00fcrger, aber auch handelbare, aber zugeteilte Verschmutzungszertifikate f\u00fcr die Industrie. Falls sich dieser Mechanismus etabliert, ist er leicht auf alle nicht vermehrbaren Ressourcen wie Grund und Boden anwendbar.<br><br>Eine fr\u00fche Sonderform der Kontrolle \u00fcber Ressourcen stellte die Ein-Kind-Ehe in China dar. Ein Kind war erw\u00fcnscht, weitere Kinder wurden staatlich sanktioniert. China ist ohnehin der (oft zweifelhafte) Vorreiter bei der Einf\u00fchrung neuer Kontroll und Sanktionssysteme. Es war auch das erste Land, das ein offizielles, staatliches Social Scoring eingef\u00fchrt hat, das bei unerw\u00fcnschtem Verhalten zu eingeschr\u00e4nktem Zugriff auf Ressourcen f\u00fchrt. Interessant daran ist, dass es ein System f\u00fcr die B\u00fcrger und ein \u00e4hnliches System f\u00fcr Firmen gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Einzeln betrachtet m\u00f6gen diese Anzeichen nicht viel bedeuten, aber in Kombination haben sie in meinen Augen das Potential, das R\u00fcckgrat des Kapitalismus zu brechen. <\/p>\n\n\n\n<p>Nur f\u00fchrt das leider eben nicht zwangsl\u00e4ufig zu einer besseren oder gerechteren Welt. Eher im Gegenteil. Denn eines ist im Feudalismus, im Kapitalismus und im Post-Kapitalismus gleich: Die Macht hat derjenige, der die Ressourcen kontrolliert.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Nachtrag<\/strong>: Den Artikel wollte ich seit zwei Jahren schreiben und habe es im November 2019 getan. Damals h\u00e4tten mir die meisten Leser vermutlich den Vogel gezeigt.<br>In der Corona Krise wurde aber den B\u00fcrgern schlagartig klar, wie schnell die scheinbar sicheren B\u00fcrgerrechte ausgehebelt werden k\u00f6nnen. Wie schnell die scheinbar robuste und starke Wirtschaft zusammenbrechen kann. Es wurde klar, wer \u00fcberhaupt die wirklich wichtige Arbeit macht, die das Land am Laufen h\u00e4lt. <br>Und deshalb bl\u00fchen jetzt die Utopien f\u00fcr eine gr\u00fcne und gerechte Welt, die mir einfach zu zuckers\u00fc\u00df klingen, als dass ich sie glauben kann.<br>Daher war es mir wichtig diese Gedanken doch noch zu ver\u00f6ffentlichen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinweis: Ich habe diesen Text bereits im November 2019 geschrieben, ihn dann aber nicht ver\u00f6ffentlicht, weil ich dachte, dass das f\u00fcr viele vielleicht zu versponnen klingt. Aufgrund der Corona-Krise und der noch nicht absehbaren Folgen m\u00f6chte ich ihn Euch aber nicht vorenthalten. Los geht&#8217;s&#8230; Doch doch, der Titel ist ernstgemeint. Das soll keine linke Propaganda [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-3779","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-medienpolitikwirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ollmetzer.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3779","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ollmetzer.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ollmetzer.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ollmetzer.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ollmetzer.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3779"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/www.ollmetzer.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3779\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3995,"href":"https:\/\/www.ollmetzer.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3779\/revisions\/3995"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ollmetzer.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3779"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ollmetzer.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3779"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ollmetzer.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3779"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}