{"id":68,"date":"2007-01-08T20:56:23","date_gmt":"2007-01-08T19:56:23","guid":{"rendered":"http:\/\/ollmetzer\/?p=68"},"modified":"2007-01-08T20:56:23","modified_gmt":"2007-01-08T19:56:23","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ollmetzer.com\/?p=68","title":{"rendered":"25 Jahre &#8211; und was kommt jetzt?"},"content":{"rendered":"<p>Seit 1982 <s>spiele ich mit Computern herum<\/s> besch\u00e4ftige ich mich mit mit den M\u00f6glichkeiten digitaler Rechen- und Kommunikationstechnik. Zum Jahreswechsel neigt man manchmal zu R\u00fcckblicken. Und so habe ich auch zur\u00fcckgeblickt &#8211; aber nicht auf 2006, sondern auf meine nunmehr 25 J\u00e4hrige &#8222;Karriere&#8220; als Computerkind. Mein Interesse war immer recht breit gestreut. Von Spielen \u00fcber die verschiedenen Spielarten moderner Kommunikation (BBS, Fidonet, Internet, Mobilfunk&#8230;) bis hin zu Steuerungselekronik. Es ist schon sehr erstaunlich, wenn man 1982 mit 2007 vergleicht. \u00dcberall Computer, alles vernetzt, Kommunkation weltweit an fast jedem Ort, alle mit allen &#8211; und das sofort. Irgendwie beeindruckend. Naja, etwas zumindest.<\/p>\n<p>Ich hatte die Ehre <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/21426487@N00\/79277862\/\"  title=\"Der Beweis\">Prof. Joseph Weizenbaum kennenzulernen<\/a>. Nat\u00fcrlich kannte ich schon seit den fr\u00fchen 80ern aus verschiedenen Ver\u00f6ffentlichungen seinen &#8211; sagen wir mal Skeptizismus &#8211; gegen\u00fcber der technischen Entwicklung. Es war dennoch eine Freude in einer Diskussion zu sitzen, in der ein neues Management-tool vorgestellt wurde und er als &#8211; zun\u00e4chst ruhiger &#8211; Zuh\u00f6rer sa\u00df. Der Referent beschrieb stolz, da\u00df diese Software eine wesentlich genauere Projektsteurung und Einsparungen in bemerkenswerten Gr\u00f6\u00dfenordnungen erm\u00f6glichen w\u00fcrde, als aus der hinteren linken Ecke zun\u00e4chst ein R\u00e4uspern und dann einige bed\u00e4chtig und recht leise vorgetragene Bedenken in Deutsch mit amerikanischen Akzent ge\u00e4\u00dfert wurden. Ab diesem Augenblick hatte der Referent verloren. Seine ganze Herangehensweise wurde h\u00f6flich aber gr\u00fcndlich seziert und zerlegt. Er konnte es immerhin mit W\u00fcrde nehmen.<\/p>\n<p>Das f\u00fchrt mich zu meinen eigentlichen \u00dcberlegungen: Was wird uns die elektronische Entwicklung in den n\u00e4chsten 25 Jahren bringen k\u00f6nnen, bzw. m\u00fcssen? Was sind die Herausforderungen des 21 Jahrhunderts? Zumindest in den westlichen L\u00e4ndern sind es zumeist die folgenden Fragen:<\/p>\n<ul>\n<li>Wie k\u00f6nnen wir einen hohen Lebensstandard halten und gleichzeitig sehr(!) viel weniger Ressourcen verbrauchen?<\/li>\n<li>Wie werden wir mit der \u00fcberalterten Gesellschaft umgehen?<\/li>\n<li>Wie definieren wir unsere Position in einer extrem ver\u00e4nderten geopolitischen Lage?<\/li>\n<li>Wie k\u00f6nnen Demokratie und Zivilgesellschaft gegen die st\u00e4ndig zunehmenden Angriffe aus dem Inneren verteidigt werden?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wieso schreibe ich das \u00fcberhaupt in ein Blog, das anfangs f\u00fcr die Auseinandersetzung mit technischen Spielereien gedacht war?<br \/>\nWeil man sich hin und wieder fragen fragen sollte, wo man selbst steht und was man selbst f\u00fcr die Gesellschaft leisten kann. Und meine Kompetenz sind nun mal kleine technische Spielereien. Ich habe (noch?) keine Antworten auf die oben genannten Fragen, aber wenn man Probleme ehrlich benennt und dann schaut, welche Werkzeuge man hat und welche noch fehlen, ist man hoffentlich schon auf dem halben Weg in die richtige Richtung.<\/p>\n<p><em>Puhhh, sind das besinnliche Worte. Da wird mir ja ganz schwindelig. Die Orgelmusik kann \u00fcbrigens aufh\u00f6ren &#8211; ich bin erstmal fertig mit dem Artikel&#8230;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 1982 spiele ich mit Computern herum besch\u00e4ftige ich mich mit mit den M\u00f6glichkeiten digitaler Rechen- und Kommunikationstechnik. Zum Jahreswechsel neigt man manchmal zu R\u00fcckblicken. Und so habe ich auch zur\u00fcckgeblickt &#8211; aber nicht auf 2006, sondern auf meine nunmehr 25 J\u00e4hrige &#8222;Karriere&#8220; als Computerkind. Mein Interesse war immer recht breit gestreut. 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