tiny little gizmos

Bewusstwerdung

Heute sind mir zwei Sachen wieder bewußt geworden:

1.) Wenn eine Sache sehr komplex ist, ist das oftmals ein Hinweis darauf, daß das Konzept dahinter noch nicht richtig durchdacht ist.

2.) Nachdem ich heute abend in Berlin ankam, konnte ich bei mir im Kiez das erste Freiluftbier des Jahre zu mir nehmen. Ich genoß die letzten Sonnenstrahlen, das Ambiente und den Anblick der Passant(inn)en. In solchen Momenten liebe ich die Stadt und möchte überhaupt nirgendwo anders sein.

Container Architecture

Im Umland um Berlin gibt es viele Siedlungen, die verhältnismäßig große Grundstücke mit Baumbestand haben. Wenn ich manchmal an solchen Orten bin, emfinde ich es stets als Respektlosigkeit, wenn ich sehe, wie schnell die Leute bereit sind, 2/3 der Bäume – oder sogar alle – zu fällen, um irgendeinen langweiligen, überdimensionierten Kasten hinzustellen.

Die traditionelle deutsche Sichtweise, Häuser müssten für die Ewigkeit gebaut sein, kann ich nur bedingt nachvollziehen. Ich bin von der Idee temporärer Gebäude fasziniert. Man verändert das vorgefundene Grundstück so wenig wie möglich, stellt ein Gebäude dort hin, daß ebenso schnell wieder entfernt werden kann, wenn es nicht mehr benötigt wird. Eine Möglichkeit besteht darin, temporäre Gebäude aus umgebauten Containern zu erstellen. Ein einfaches Schotter- oder Streifenfundament genügt. Conatiner aufstellen, befestigen, Anschluß für Wasser, Abwasser und Strom – fertig.

Solche Ideen beschäftigen nicht nur mich, sondern auch diverse Planer und Architekten rund um die Welt. Einen kurzen Einstieg in die Thematik kann man bei der englischen Wikipedia bekommen: Wikipedia – Shipping container architecture

Bereits hier wird deutlich, daß man nicht an primitive Unterkünfte für Bauarbeiter oder Asylanten denken sollte. Einen Überblick über verschiedene Bauprojekte findet man zum Beispiel hier: http://firmitas.org/.

Richtig tolle Entwürfe kann man bei Hybridseattle finden.

Interessant finde ich auch eine deutsche Initiative, die nicht nur einen tollen Prototyp erstellt hat, sondern auch ein soziales Anliegen verfolgt: Kölnbox.

Gestern Mittag am Fleet

Die Kollegen und ich waren kurz im Fleetschlösschen Mittag essen. Als wir fertig waren und gerade bezahlen wollten kamen Bauarbeiter herein und haben scheinbar heftige Getränke bestellt…

Unübliches Getränk

Unübliches Getränk zum Mittag

Höllendrink

Höllendrink aus der Nähe

Zuguterletzt landete das Glas mit dem Trockeneis dann aber doch draussen.

April, April

Von wegen: BVG-Streik.

*kopfschüttel*

Toll, gaaaanz toll!

Das Projekt läuft immer noch nicht rund, obwohl die Timeline schon massiv gedehnt ist. Die U-Bahn in Hamburg war kaputt, so daß ich fast den ICE verpasst hätte. Der Zug war heute noch voller, weil aufgrund eines Schadens ein anderer eingesetzt wurde. Der einzige verfügbare Platz war bei einer Familie mit einem dynamischen 2 Jährigen Jungen um mich rum, mit Patschehändchen auf dem Laptop und so. In Berlin war dann der Bus kaputt, so daß er an jeder Haltestelle erstmal eine Minute den Motor ausschalten musste und dann eine Minute lang – hmmm… „bootete“ ist wohl ein angemessener Begriff für den Vorgang.

Eben habe ich 457 Mails heruntergeladen. 455 davon Spam!

Ach ja, und morgen Streikt die BVG wieder.

Scheisse!!!

Was ich noch sagen wollte…

Tolles Osterwetter.

*BÄÄÄÄHHH*

Immerhin gibt es gleich absolut leckeren Topfkuchen. :-)

Mein Mac und die lahmen Browser

Ich hatte mich vor kurzem ja über die unglaublich lahmen Browser auf meinem iMac gewundert.

Falscher Alarm

Als ich beim Safari endlich die Statuszeile angeschaltet hatte (was man sowieso tun sollte), habe ich gemerkt daß die ganze Wartezeit für „Nachschlagen nach Name.der.Website“ draufgeht. Die Browser sind also überhaupt nicht lahm – das Problem lag in der Namensauflösung.

Die Ursache
Ich hatte eine VPN-Verbindung zur Firma vorbereitet und einen internen DNS-Server eingetragen, um die Rechner im Firmennetzwerk ansprechen zu können. Konnte ja nicht ahnen, daß OS X zuerst dort nachschauen will und erst nach einem Timeout (wenn ich nicht über die Firma tunnele) den normalen Nameserver nutzt. Blöd das.

Also habe ich den DNS-Server aus der Netzkonfiguration entfernt und schon rennt die Kiste.

La Dolce Vita

Was macht man mit einem blöden, nassen, grauen Wochenende? Man macht es sich schön!

Freitag gab es schöne Kunst von Gabriele Basch in der Galerie Fricke.

Samstag gab es leckere Blätterteigtaschen mit Spinat-Schafskäsefüllung mit Rosmarin und Pistazienkernen.

Sonntag ist Fleischtag. Ich bin vor einigen Tagen über dieses Rezept für gefülltes Schweinefilet bei Beetlebum gestolpert und musste es heute ausprobieren. Allerdings mit einer kleinen Modifikation: Einer Soße aus frischen Tomaten, Zwiebeln, dem Rest des roten Pesto und Basilikum, Sonneblumenkernen und einem Schuss Weißwein.

Absolut königlich!

Aktuelle Anschaffungen

Wie ich angedeutet habe, habe ich mir neue Unterhosen gekauft. Somit sollte das Betreten der Berliner Umweltzone für mich kein Problem mehr darstellen.

Dann habe ich mir noch 3 neue Romane gekauft. Endlich wieder Lesestoff. Lustigerweise könnte man die alle aufgrund des Titels in die Ecke Computerbücher stellen. „Quellcode“ von William Gibson und „Backup„, sowie „Upload“ von Cory Doctorow. Die letzten beiden habe ich übrigens vorher als PDF angelesen. Der gute Cory schreibt nämlich nicht nur fundierte Kritik am gegenwärtigen Urheberrecht, sondern lässt dem auch Taten folgen, indem er seine eigenen Werke unter die Creative Commons Lizenz stellt und die Bücher komplett zum Download anbietet. Hier ist Upload zu finden, und hier Backup.

…nächsten Samstag klappts bestimmt!

Der unfreiwillige und überlange Aufenthalt im Fahrradladen hat am letzten Samstag meinen kompletten Zeitplan gekippt. Aber nächsten Samstag klappts bestimmt. Ich habe es mir fest vorgenommen:

Ich werde mir neue Unterhosen kaufen!!!

Diese Anschaffung ist strategisch wichtig, weil die Tendenz klar ist:
Zuerst wurden im Prenzlauer Berg die schmuddeligen Häuser saniert, dann die wirklich ekligen Geringverdiener verdrängt und Eckkneipen zu gehobenen Restaurants und Designerkinderboutiquen umgenutzt. Wo das nichts hilft, wird schon das Rauchverbot die entsprechende Klientel vergraulen. Seit Beginn diese Jahres dürfen unter dem Vorwand einer Umweltzone auch Normalverdiener nicht mehr mit ihren gebrauchten Kleinwagen in die Stadt fahren und den Ortsansässigen die Parkplätze für ihre neuwertigen SUVs, Jaguar, Mercedes SLK u.s.w. (natürlich alle mit Umweltplakette) streitig machen. Wie ich hörte, soll demnächst sogar innerhalb des S-Bahnrings verstärkt Jagd auf Radfahrer gemacht Kontrollen bei Radfahrern zur Durchsetzung von Helmpflicht und ordentlicher Beleuchtung durchgeführt werden.

Daher ist es notwendig, Vorkehrungen zu treffen. Ich möchte nicht durch meine Nachlässigkeit bei einer Zugangskontrolle für den Berliner Innenstadtbereich – in dem ich ja wohne – zurückgewiesen werden, bloß weil ich keine standesgemäße Unterwäsche trage.

« Vorherige Seite — Nächste Seite »