Dirk Ollmetzer | Mittwoch, 20 Dezember 2006 |
Misc
Mein Geburtstag gestern Abend war sehr nett. Zur Verwirrung einiger meiner Gäste hatte ich zum Golfturnier in meinem Wohnzimmer eingeladen. Das Geheimnis (das für meine Leser natürlich keins ist) habe ich dann gelüftet, nachdem genügend Gäste eingetroffen waren und mit Kartoffelsuppe und Spiesschen vom Käseigel verköstigt wurden.
Die Wii gestartet, ein Crashkurs in Golf und dann habe ich die Controller weitergegeben. Kurz gesagt: Es war ein Erfolg. Auch Leute, die mit Videospielen nicht viel am Hut hatten, fanden die Spiele lustig. Den ganzen Abend war jemand beim Golfen, Bowlen, Tennis spielen oder Boxen und kam anschließend grinsend in die Küche zum schnacken.
Immerhin zwei Gäste überlegten, ob sie sich auch solch ein Gerät zulegen. Nintendos Rechnung könnte also aufgehen.
Heute war es endlich soweit – ich habe meine Diplomarbeit abgegeben. Das Thema:
Entwicklung eines Mobile Community Prototypen unter Berücksichtigung des Web 2.0 Paradigma
Zwei kompetente „Probeleser“ konnte ich bereits überzeugen. Hoffentlich klappt das auch mit meinen beiden Prüfern. Ich bin da durchaus zuversichtlich, obwohl ihnen der Ruf vorauseilt, sehr – sagen wir mal: genau – zu sein. In knapp 2 Monaten weiß ich mehr.
Mein Fazit
Anfang 2004 habe ich mich auf den Studienplatz beworben. Dazu gehörte ein mündliches Auswahlgespräch in dem ich gefragt wurde, was ich mir von dem Studium verspreche. Ich habe etwas in der Richtung „Abrundung meiner Kenntnisse, Interessante neue Leute und Ideen kennenlernen“ gesagt. Der Anspruch wurde auf alle Fälle eingelöst. Während ich füher vor allem auf die technische Umsetzbarkeit von Internetanwendungen geschaut habe, sehe ich jetzt eher das Ganze: Konzept, Marketing, Geschäftsidee, Gestaltung und Technik. Ich habe mit sehr netten und fitten Kommilitonen studieren und mich über kompetente und engagierte Lehrkräfte freuen dürfen. Nicht zuletzt durfte ich Dr. Joseph Weizenbaum persönlich kennenlernen.
Wobei ich mich völlig verschätzt hatte war der Arbeitsaufwand. Eine Semesterstärke von 15 Personen ist absolut phantastisch, aber führt eben auch dazu, daß man unentwegt aktiv mitarbeiten muß. Hausarbeit, Konzept, noch ein Referat, noch eine Präsentation…
Sehr anstrengend, aber sehr gut. Ich würde den Studiengang „Electronic Business“ an der UDK Berlin mit gutem Gewissen weiterempfehlen – wenn es ihn denn noch gäbe. Leider wurde er im Zuge der Umstellung auf Bachelor/Master abgeschafft. Wir hatten das Privileg, daß unser Studium von privaten Sponsoren finanziert wurde. Für den neuen Masterstudiengang Leadership in digitaler Kommunikation muß man leider bezahlen.
Zwei Interessante Ansätze, mit dem Spannungsfeld zwischen echten Räumen und Kunsträumen umzugehen:
Petra Tödter – Work-in-progress
Am Samstag, den 18. November beendet Sie ihre Ausstellung im Künstlerhaus Hooksiel mit einer Finissage. Petras Arbeiten sind Objekte, die Ihren Reiz durch die Kombination teilweise extremer Formen, sehr kräftiger Farben und die Art ihrer Gruppierung erhalten. Bei Ausstellungen konnte ich immer wieder die Erfahrung machen, daß die Werke eigentlich niemanden unberührt lassen.
Ihre Arbeiten der letzten Jahre wurden Augen immer interessanter, spannungsreicher, und humorvoller. Einen ersten Überblick kann man sich auf der Homepage anschauen:
http://www.work-in-progress.de
Aram Bartholl – Datenform
Eine völlig andere, aber auch sehr humorvolle Herangehensweise zeigen die Arbeiten von Aram Bartholl. Durch Fotos, Grafiken, Kartenmaterial und Anderes wird seit Jahren ein Abbild unserer Umgebung in die künstlichen, virtuellen Welten der Computer geschaffen. Arams Thema ist die Rücktransformation dieser Information in den realen Raum. Er stapelt Kisten, die mit einer vergößerten Textur einer Kiste aus einem Computerspiel versehen sind oder installiert einen Marker aus Google Maps im realen Raum. Die Aktionen sind meist auf Video zu sehen. Seine Homepage:
http://www.datenform.de
Dirk Ollmetzer | Dienstag, 14 November 2006 |
Misc
Die Verbreitung von Handies hat in den letzten Jahren zu verändertem Sozialverhalten geführt. Nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt. Wer sich darüber einmal einen Überblick verschaffen möchte, dem empfehle ich zwei Quellen, die gut in die Thematik einführen:
1. Daumenkultur von Peter Glotz (Hrsg.)
2. The Mobile Life Report 2006 – How mobile phones change the way we live
Fast geschafft. Meine Diplomarbeit bekam am Freitag ein „Feature Freeze“. Der Inhalt ist nun also komplett. Der Prototyp als Klickdummy ist auch fertiggestellt. Jetzt geht es ans Korrekturlesen und danach steht noch das Schlusslayout an. Offizieller Abgabetermin ist der 14. Dezember – sollte zu schaffen sein.
Dirk Ollmetzer | Donnerstag, 19 Oktober 2006 |
Misc
Heute morgen habe ich massenhaft Trackbacks mit Pornospam vorgefunden. Netter Versuch, aber lasst es einfach.
Ich kann mir kaum vorstellen, daß noch irgendjemand auf seinem Blog die Trackbackfunktion offen lässt. Mal sehen, wann sie versuchen, die Kommentare zu kapern.
***nerv***
Ich denke auch schon darüber nach, eine Whitelist für meine E-Mails einzuführen. Zwar funktioniert der Spamfilter in meinem Mailclient ganz hervorragend, aber so werde ich den Account nicht per Handy nutzen können. Oder vielleicht leite ich die Mails, die der Whitelist entsprechen an einen speziellen Mailaccount weiter. Mal sehen.
Irgendwie ist das System E-Mail am Ende. Es funktioniert einfach nicht mehr richtig. Zu viele Altlasten, zuviel Herumgebastel, zuviel Missbrauch. Ich glaube, daß wir irgendwann nicht mehr um ein völlig neu konzipiertes System verschlüsselter und signierter Mails herumkommen werden.
Ich besuchte vorhin mal wieder die Homepage meines Mobilfunkproviders und musste spontan an einen alten Witz denken.
Frage: „Was ist das? 20 Marketingexperten zusammengekettet und mit den Füßen in einem Betonblock auf dem Grund der Nordsee?“
Antwort: „Schon mal ein guter Anfang…“
Ich bin gegenwärtig bei E-Plus und habe dort die Kombination aus „Time-and-more 60“ (60 Minuten pro Monat in ALLE Netze, mit Übertrag ungenutzer Zeit) und „Online S“ (2,5 MB Datenvolumen). Damit war ich auch stets zufrieden. Die Überlegung, das Handy auch für E-Mail und gelegentlich als Modem für das Notebook zu nutzen, brachte mich dazu, nach den aktuellen Datentarifen zu sehen. Ich wäre bereit, zwischen 5 und 10 Euro dafür auszugeben. Bis vor zwei Monaten waren die Tarife „Online M“ und „Online L“ vorhanden. Das würde toll passen. Klar- die Tarife gibt es jetzt natürlich nicht mehr. Aber was ist der Ersatz?
- Für 5 Euro kann man eine WAP-Flatrate bekommen. Klingt gut, aber leider bleibt man da mit anderem Datenvolumen, wie z.B. bei E-Mails oder dem Einsatz des Notebook aussen vor. Noch viel schlimmer: Das betrifft nur Inhalte, die über das E-plus WAP Potal errichbar sind! Also – unbrauchbarer Schrott!
- 39 Euro für eine Datenflatrate ist toll, aber viel zu teuer, wenn man das nicht ständig nutzt.
- 20 Euro für 150MB ist preislich auch in Ordnung, aber auch soviel brauche ich nicht.
Wo sind die „kleinen“ Tarife? Gibt es nicht mehr! Das bedeutet, daß es unterhalb von 20 Euro keinen Datentarif mehr gibt. Na Toll!
Mobile Dienste einfach mal ausprobieren wird so natürlich ziemlich unattraktiv.
WAS SOLL SOWAS?
Das ist in meinen Augen genau so ein Rückschritt, wie von Time-and-more zu Base. Bei Time-and-more muß ich mir keine Gedanken machen, in welches Netz ich anrufe, oder wann. Kostet alles gleich. Das ist wichtig, zumal man heutzutage an der Telefonnummer nicht mehr erkennen kann, wer der Anbieter ist. Der neue Telefontarif „Clever One“ ist genau so ein Unsinn. Fast genauso teuer wie Time-and-more aber man muß wieder aufpassen, wen man anruft. Warum nicht einfach Time-and-more ein bischen billiger machen und fertig?
E-Plus war mal auf dem richtigen Weg: Einfache, günstige Tarife ohne 1000 Fußnoten. Warum jetzt dieser Schwenk zum Schlechteren? Habt Ihr im letzten Jahr zuviele neue Kunden gewonnen? Kommt jetzt bloß nicht noch auf die blöde Idee, die Telefone mit Branding zu verpesten wie Vodacom und Telefone, oder wie die heissen…
Dirk Ollmetzer | Mittwoch, 2 August 2006 |
Misc
Vielen Dank für Deine warmen Worte, Claudia!
Wie definiere ich für mich „Erfolg“? Zur Kenntnis genommen zu werden, denke ich. Wohlwollend oder auch konstruktiv diskutierend. Dafür sollte ich Blog-newbie mich mal mit solchen Dingen wie „Trackback“ und „Ping“ kümmern, das Blog richtig in meine Homepage integrieren, mit Flickr verbinden und Statistiken, und, und…
Allerdings ist mir zur Zeit noch wichtiger, daß ich so langsam die genaue Zielrichtung meiner Diplomarbeit feststecke. Die ungefähre Richtung ist ja schon seit einiger Zeit klar – mobile communities – aber nun muß ich mal richtig ran. Ich möchte (/sollte /muß) nämlich spätestens Ende November fertig sein. Das Studium war nett, aber nun ist es auch gut. Jetzt will ich auch mal wieder richtig produktiv sein.
In diesem Sinne: Keep on rockin‘ !
Ich wünsche Euch auch viel Erfolg in Kalifornien.
Dirk Ollmetzer | Sonntag, 16 Juli 2006 |
Misc
Da es ja heutzutage zum guten Ton gehört, ein Blog zu haben, schließe ich mich der Masse an und eröffne meines hiermit feierlich.
Warum?
Da ich mich zur Zeit sehr viel mit kleinen elektronischen Spielzeugen, insbesondere Handies und PDA beschäftige, Zeug dafür programmiere und nebenbei auch noch eine Diplomarbeit zu dem Thema schreibe, kann ich meine Eindrücke, Erfahrungen und Gedanken mit Interessierten Menschen Teilen und Feedback bekommen.
Nun denn…
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