Was tun mit einem langen Wochenende, wenn man nicht stundenlang im Stau auf der A2 nach Berlin stehen will? Zum Beispiel gar nicht erst losfahren, sondern gleich in Niedersachsen bleiben. Gesagt, getan. Das geht natürlich umso besser, wenn die Süsse zu Besuch kommt. Wir hatten dann auch ein nettes Programm, das daraus bestand, Teile der Verwandtschaft abzuklappern, Freunde zu treffen, und Ausflüge in die nähere und nicht mehr ganz so nahe Umgebung zu machen.
Dazu gehörten Wanderungen durch die Mark Brandenburg nahe Leinemasch, ein Ausflug in die Altstadt von Hameln und ein Besuch in dem von Frank O. Gehry entworfenen Museum Marta Herford, wo es eine tolle Ausstellung über den Erfinder, Architekten und Visionär Richard Buckminster Fuller zu sehen gab.
Kulinarische Besonderheiten waren das grösste Stück Erdbeerkuchen mit Sahne, das ich je gegessen habe (Mövenpick am Kröpcke), leckeres Tafeln beim Griechen, der damit verblüffte, dass man sich das Essen wie spanische Tapas zusammenstellen musste. Zum Ausgleich gab es dann aber auch keinen Ouzo, obwohl der Laden Ouzeria hiess. Macht nix – ich trinke das Zeug eh nie. Bei Marta Herford gab es ein ganz ausgezeichnetes Saltimbocca.
Alles sehr schön und entspannt. Und nun geht es frisch gestärkt in eine kurze, knackige Woche.
Hier sind die obligatorischen „Beweisbilder“.

Hameln Altstadt

Marta Herford

Leinemasch - 4min zu Fuss von meinem Zweitdomizil entfernt

Maschsee mit Hannoverscher Skyline
Ich habe mir keinen Brückentag genommen, sondern bin am Freitag im Büro gegangen. Daher habe ich Himmelfahrt in Hannover verbracht. Aber auch dort kann man sich das Leben angenehm gestalten.
Am Mittwochabend habe ich mich auf den freien Tag eingestimmt, indem ich eine Kollegin zum Jazz Band Ball im Kuppelsaal des Kongresszentrums Hannover begleitet habe. Ich war mir im Vorfeld über die Kleiderordnung im Unklaren. Letztlich ist aber jeder gekommen, wie er es für richtig hielt. Von extrem Leger bis zur feinen Abendgarderobe war alles vertreten. Ich war mit heller Stoffhose, dunklem Hemd und Jacket gut im Mittelfeld aufgehoben.
Der Abend war recht unterhaltsam und die Musik durchgehend auf sehr hohem Niveau. Es gab Soul, Bigband- und A capella Sounds und zum krönenden Abschluss hat eine wirklich erstklassige Funkbank den Saal in Stimmung und Bewegung gebracht. In den Umbauphasen konnte man im Foyer eine kleine Jazzkombo geniessen.

Kupppelsaal

Jazzbandball - on stage
Den sogenannten „Herrentag“ habe ich dann nett in Famile verbracht. Mit Mutti Kaffe trinken, mit Schwesterchen abends essen gewesen, zwischendurch die überfüllte Maschseepromenade rauf- und runter flaniert. Das alles bei schönstem Wetter. Da passend habe ich mal wieder die Schokoladenseite des neuen Rathauses fotografiert. Alles in Allem ein sehr schöner Feiertag.

Neues Rathaus
Dirk Ollmetzer | Samstag, 21 Mai 2011 |
Misc
Normalerweise habe ich zu Autos ein extrem sachliches Verhältnis. Aber dass ich heute bei schönstem Sommerwetter mein schnuckeliges Cabrio abgeben musste schmerzt mich doch irgendwie. *seufz*

Mein Peugeot 207cc
Dirk Ollmetzer | Donnerstag, 21 April 2011 |
Misc
Ein kleiner Snack am See in Ehren…

Mittags am See
Dirk Ollmetzer | Dienstag, 15 März 2011 |
Misc
Vorsichtig betrat er das halb zerstörte Gebäude. Vor Ihm lag ein einzelner staubiger Schuh und daneben ein angekohltes Blatt Papier. Die rauchgeschwärzte, halb geöffnete Tür, in die „Nie wieder Krieg“ geritzt war, gab den Blick auf ein zertrümmertes Büro frei. Er betrat den Raum, dessen Fenster in Scherben auf dem Boden lagen. Auf dem Tisch eine alte Schreibmaschine mit arabischen Lettern. Auf dem Boden daben lag eine wissenschaftliche Publikation: „Scientific Journal, Vol1 No.2, Baghdad 1977″…

Ein Schuh

Nie wieder Krieg

Schreibmaschine

Science 1977
Dirk Ollmetzer | Samstag, 19 Februar 2011 |
Misc
Mich hat ein ehemaliger Schulkumpel nach einem bestimmten Club in Berlin gefragt. Dabei ist mir wieder bewusst geworden, wie viele gute Locations in den letzten Jahren dichtgemacht wurden. Habe mich dann ein bisschen in Rage geschrieben.
Scheiss Gentrifizierung. Erst wollen alle in den „ach so hippen Prenzlauer Berg“ und dann klagen sie alles weg, was den Bezirk ausgemacht hat, jagen die Mietpreise auf das dreifache und wundern sich, warum sie wahlweise als Witzfiguren oder Arschlöscher dastehen.
Wenn das so weitergeht, ziehe ich vielleicht wirklich wieder nach Hannover. Das ist genauso langweilig, aber es bildet sich dort wenigstens niemand ein, irgendwie trendy zu sein.
Berlin ist zwar immer noch arm, aber ehrlich gesagt auch längst nicht mehr so richtig sexy.
Vielleicht geht mir aber auch nur das Wetter auf den Sack…
Dirk Ollmetzer | Montag, 10 Januar 2011 |
Misc
666 veröffentlichte Artikel in meinem Blog, habe ich gerade bemerkt. Das hätte ich mir 2006 nicht träumen lassen. Da dachte ich mir „schreib doch mal ’ne paar Artikel zu Handyzeugs, während des Diploms“.
Dirk Ollmetzer | Donnerstag, 30 Dezember 2010 |
Misc
Hinter mir liegt eine Woche Homeoffice. Gut daran ist, dass man sich bei dem Wetter nicht mit Eiskratzen und glatten Strassen rumärgern muss. Schlecht ist es, wenn nach einer Woche immer noch kein Tauwetter eingesetzt hat (-10 bis -20 Grad, mann!) und man DANN das Auto benutzen will. Ich habe ja momentan die Auswahl zwischen zwei Autos – jedenfalls theoretisch. Mein eigenes Auto steht im Hof und ist so richtig fett zugeschneit. Ohne Schneeschieber bekomme ich das Ding da nicht mehr raus.

Cabriolet unter Berg von Schnee
Zum Glück steht ja mein Dienstauto VOR dem Haus an der Hauptstrasse. Damit muss ich ja Sonntag eh wieder nach Hannover fahren.

Dienstwagen hinter Eisberg
Fragt sich nur wie? Verd… So ist das leider irgendwie auch keine Alternative, wenn die BSR mit Ihren Schneepflügen einen 70 cm hohen und 2,5 m (nicht 1,2m, wie ich erst dachte) breiten Berg vor mein Auto geschoben hat – der sich mittlerweile so verdichtet hat, dass man mindestens einen Spaten benötigt, um das Zeug wegzuhacken.
So – und nun?
Dirk Ollmetzer | Sonntag, 26 Dezember 2010 |
Misc
Der 23. Dezember hat mich richtig geärgert. Im Kopf war ich schon fast zuhause, aber im Büro ging es noch hoch her – leider nicht so, wie man es sich wünscht. Drinnen jagte eine schlechte Nachricht die Nächste, während draussen Eisregen fiel. Genauso schnell fiel auch meine Stimmung, wenn ich an die bevorstehende Autobahnfahrt dachte.
Letztlich wurde es dann nicht ganz so schlimm, wie befürchtet. Zwar schlichen wir fast 150Km Stossstange an Stossstange im Schneckentempo über die brutal vereiste A2, aber die Strasse war so übel, dass niemand irgendwelche Sperenzchen machte und so wenigstens kein Unfall zum Totalstillstand führte, wie noch in der Woche zuvor. So gesehen waren Fünfeinhalb Stunden für 300Km durchaus noch vertretbar (im Gegensatz zu den 8 Stunden in der Vorwoche).
Weihnachten dann zuhause – nix Familie und so. Da ich zwischen den Festen weiter arbeiten darf, habe ich mir die Deutschlandtour diesmal gespart. Angesichts der Strassenverhältnisse zeigte die Familie dafür auch vollstes Verständnis. Dafür gab es zuhause viel Ruhe, selbstgebackene Plätzchen und leckeren Braten – mittlerweile kann ich den richtig gut ;-).
Zudem war es das Wochenende der Musik. Erstens ist Lemmy 65 geworden. Dann habe habe ich solche Schätzchen wie „Numb“ von Archive wiederentdeckt, eine CD mit eigener Musik für eine Freundin gebrannt, das Cover gestaltet und ausserdem zwei neue Songs zusammengebaut.
Jetzt geht es mir so langsam wieder gut.
Dirk Ollmetzer | Mittwoch, 27 Oktober 2010 |
Misc
Nachdem ich meinen Blog auf WordPress umgestellt habe, prasseln hier massig Spamkommentare ein. Das hat man davon, wenn man Standardsoftware verwendet. Natürlich kommt der Mist bei mir nicht durch, weil ich
a) jeden Kommentar per Hand freischalte, und
b) Akismet als Spamfilter einsetze, was bis jetzt ziemlich gut funktioniert.
So weit so nervig. Erstaunlich finde ich aber, daß sie die Spammer auf einen einzigen Artikel eingeschossen haben. Kennt sich jemand mit dem Thema aus? Ich kapier nicht, was das soll. Wenn ich schon versuche, anderen Sites meinen Schrott unterzujubeln, möchte ich doch auch wahrgenommen werden und baller den Mist entweder über die ganze Seite (macht das bloss nicht, Ihr A-Geigen!!!), oder auf aktuelle Artikel.
Oder?
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