tiny little gizmos

Whooosh!!!

Irgendwas ist in den letzten Tagen an mir vorbeigerauscht. Muss wohl Weihnachten gewesen sein, oder so. Jedenfalls konnte ich das konsequent ignorieren. Ich habe die Tage ganz entspannt verbracht:

  • Ich habe Rinderrouladen gemacht. Mann, waren die lecker!
  • Wir haben Osterspaziergänge gemacht – jedenfalls den Temperaturen nach zu urteilen
  • Meine Fahrt zum 29C3 (Jahreskongress des Chaos Computer Clubs), der ab morgen in Hamburg stattfindet, musste vorbereitet werden.
  • Ich habe angefangen C++ zu lernen.

Letzteres ist vielleicht am merkwürdigsten. Ich programmiere seit 30 Jahren. Bisher in Basic, Pascal, Assembler, Java, PERL, Python, PHP und Javascript, aber noch nie in C oder C++.

C habe ich mir zu Beginn der 90er mal angesehen, fand es aber mit seinen anstrengenden und fehlerträchtigen Details wie Pointern, Memory Allocation, Stringverarbeitung usw. einfach nur ätzend. C++ habe ich daher niemals näher betrachtet.

Vor kurzem hatte ich mir die Frage gestellt, welche Sprache für eine Anwendung sinnvoll ist, die auf Windows, Mac und Linux direkt lauffähig ist. Für Java, Python u.ä. benötigt man immer noch eine Laufzeitumgebung, die Otto Normalverbraucher nicht installiert hat (ein Klick mehr = 30% User weniger). Es muss also ein richtiger Compiler her.

Ich hatte mir mehrere nicht uninteressante Basic Dialekte angesehen, die aber meist nur von wenigen Programmierern weiterentwickelt werden. Mein Eindruck: Zukunftsfähigkeit eher zweifelhaft.

Ein ernstzunehmender Kandidat scheint mir dagegen FreePascal zu sein. Sowohl der Compiler, als auch die IDE Lazarus ist für alle wichtigen Betriebssysteme (sogar für Nintendo Gameby Advanced!) erhältlich und es gibt aufgrund der Ähnlichkeit zu Delphi eine aktive Community.

Und dann habe ich mir gedacht „guck doch noch mal nach C++“. Mit der Sprache kann man so ungefähr alles programmieren, was sich programmieren lässt. Ich fange dann mal mit einem kleinen Spiel auf der Textkonsole an. Bis jetzt tut es auch noch nicht weh… ;-)

Free Pascal werde ich mir zum Vergleich aber auch noch einmal näher ansehen.

…same procedure as every year

Ich wollte nichts drüber schreiben. Was soll man auch schon sagen angesichts des Horrors.

Es ist ja leider nicht so, dass derartiges nicht auch in Europa passieren würde (Oslo, Winnenden, Erfurt,..). Aber ich habe den Eindruck, dass es in den USA mindestens einmal pro Jahr einen Amoklauf geben würde. Und ziemlich sicher wird die NRA auch diesmal zu verhindern wissen, das irgendwie das Waffenproblem entschärft wird.

Was aber wirklich auffällig ist – egal ob in USA oder Europa – ist das vollkommen homogene Täterprofil:

  • männlich, jung
  • weiss, Mittelschicht, gebildet
  • stilles zurückgezogenes Wesen
  • Kaum soziale Kontakte

Vielleicht sollte man hier mal ansetzen.

Und natürlich endlich diese ganzen scheiss Waffen unschädlich machen.

Benebelt und ohne Durchblick

…und das schon den ganzen Tag. Bei ca. 0 Grad. Brrr…

Isernhagen, Mitte November

Isernhagen, Mitte November

 

Schön

Dieses Wochenende war Besuchswochenende. Das Jahr neigt sich so langsam dem Ende entgegen und plötzlich kommen viele Bekannte noch mal schnell nach Berlin. Neulich Besucher aus USA und Finnland, dieses Wochenende Besucher aus Argentinien und sogar aus Niedersachsen.

Das Wetter war kalt aber überwiegend freundlich.
Nachmittags gab es leckeren selbstgebackenen Schoko-Topfkuchen, und hier sind noch zwei Bilder von heute.

Herbst an der Spree

Herbst an der Spree

Abendstimmung

Abendstimmung

Kunstwochenende

Dieses Wochenende stand mal wieder im Zeichen der Kunst. Ich besuchte zwei sehr schöne und extrem unterschiedliche Eröffnungen.

Part I – Casey Reas

Am Freitag kam ich – obwohl ich wohlweislich eine Stunde früher als üblich losgefahren war – nach einer 4,5 Stunden Höllenfahrt von Hannover nach Berlin eine halbe Stunde zu spät zur Eröffnung der Casey Reas Ausstellung in der DAM Galerie an. Leider war ich aufgrund der (selbst für die üblichen Verhältnisse an einem Freitag Nachmittag) extrem anstrengenden und gefährlichen Fahrt noch derart gestresst, dass ich die ausgestellten, neuen Werke nur eingeschränkt auf mich wirken lassen konnte. Schade. Immerhin fühlte ich mich von der Aesthetik sehr angesprochen.

Einwendungen, „ob das denn jetzt Kunst sei“, wie ich sie schon vor zwei Wochen anlässlich des Demoszene Events in der nur wenige hundert Meter entfernten c-base gehört habe, finde ich selber etwas müssig. Wenn jemand viel Energie darin investiert, sich auf seine eigene Art auszudrücken, ohne das dies einem konkreten und profanen Zweck dient – was soll das das anderes sein als Kunst?

Reas ist für mich gleich von zwei Seiten her sehr zugänglich – als Künstler und als Initiator der Programmiersprache Processing.

Part II – Hildegard Projekt

Am Samstag war mein Gemüt wieder etwas abgekühlt, so dass ich die Vernissage zur nur zwei Tage dauernden Ausstellung „nyyttikestit #2“ von Hildegard Projekt in der Kunsthalle m3 wesentlich entspannter geniessen konnte.

Wiederum ist es den Künstlerinnen und Künstlern gelungen eine eigene Antwort auf die konkrete Raumsituation zu finden, die sich trotz aller Kontinuität von den bisherigen Arbeiten deutlich unterschiedet. Die raumgreifende Installation nutzte das zur Verfügung stehende Volumen der Halle gut aus, wirkte dennoch luftig und stellte durch seine Asymetrie eine gewisse Spannung her.

Mit freundlicher Genehmigung von Hildergard Projekt darf ich hier einige Impressionen der Ausstellung zeigen.

Kunst

Kunst

Kunst

Kunst

Kunst

Kunst

Noch mehr Kunst

Noch mehr Kunst

Freiluftgetränk auf dem Berg

Man muss die Feste feiern wie sie fallen. Und wenn jetzt das Wetter endlich mal richtig gut ist, muss man eben an die frische Luft. Rausreden gildet nich.

Also habe ich vorhin mein Schwesterherz auf ein Freiluftgetränk im Biergarten am Lindener Turm getroffen. Ein wirklich netter, kuscheliger Ort. Die Küche ist ein bischen (eher sehr) langsam – aber wir waren ja nicht auf der Flucht.

Lindener Turm

Lindener Turm

Lauschiger Biergarten

Lauschiger Biergarten

Manche meiner Muster im Juli

Eine Auswahl

Mauer

Mauer (Volkspark Friedrichshain, Berlin)

Quecksilber

Quecksilber (Maschsee, Hannover)

Lasche

Lasche (Adidas Samba, US Modell)

Steg

Steg (Maschsee, Hannover)

Denim

Denim

Feierabend

Feierabend.

Oh Wunder – kein Gewitter.

Keine Sturzbäche vom Himmel.

Trocken und ein Hauch von Sonne gar.

Frohlocket. Juchee!

Feierabendstimmung

Feierabendstimmung

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