tiny little gizmos

Lerneffekt

Ein Typo3 Backendplugin im MVC-stil zu programmieren ist völlig daneben und uneffektiv. Das passt vorne und hinten nicht zur API, man krampft sich einen ab, schreibt zwangsläufig Schwurbelcode und braucht doppelt so lange wie normal. Damit erreicht man ziemlich genau das Gegenteil von dem, was mit MVC eigentlich beabsichtigt ist.

Das nur mal eben zwischendurch. Ich code jetzt mal weiter…

Handy weg – ich Trottel!

Ich Trottel habe eben mein neues Handy mit der neuen SIM-Karte im Zug liegenlassen. Komplett mit Ladegerät und allem.

Vergesst also einfach die Nummer, die ich Euch gerade geschickt habe.

Magenta Blamage

Gestern hat die Deutsche Telekom versucht, das bekannte amerikanische Technik-Blog Engadget abzumahnen, weil sie Rosa in ihrem Logo nutzen. Genauer gesagt die Unterrubrik für mobile Technik. Der Schriftzug „engadget“ ist dabei in Babyblau gehalten und der Schriftzug „mobile“ in Rosa. Da das ganze gestern passiert ist, haben die meisten Leser von Engadget das übrigens für einen Aprilscherz gehalten.

Nun hat engadget darauf reagiert – und die ganze Seite rosa gemacht. Gleichzeitig wurde gegenüber der DT klargestellt, daß es keine exklusiven Rechte auf eine Farbe geben kann und zudem keine Verwechselungsgefahr zwischen den beiden Marken besteht. Angeblich haben sich auch schon etliche andere Blogs aus Solidarität rosa umgefärbt.

Die Telekom sollte überlegen, ihre eigenen Anwälte wegen Rufschädigung zu verklagen.

Ich habe auch schon mal überlegt, daß man eigenlich hierzulande einen Antrag auf Löschung der Marke „Deutsche Telekom“ stellen sollte, weil der Begriff nach den Vorgaben des Markengesetzes nicht nur nicht schutzwürdig ist, sondern sogar ein Freihaltungsbedürfnis besteht.
Beschreibende Begriffe sind gem. §8 Ans. 2 MarkenG ausdrücklich freizuhalten und „Deutsche Telekom“ beschreibt nicht weniger als eine komplette Branche innerhalb dieses Staates.

Irgendjemand müsste diese Klage mal lostreten, um der ständigen Ausweitung und Pervertierung des Markenschutzes öffentlichkeitswirksam entgegenzutreten.

April, April

Von wegen: BVG-Streik.

*kopfschüttel*

Toll, gaaaanz toll!

Das Projekt läuft immer noch nicht rund, obwohl die Timeline schon massiv gedehnt ist. Die U-Bahn in Hamburg war kaputt, so daß ich fast den ICE verpasst hätte. Der Zug war heute noch voller, weil aufgrund eines Schadens ein anderer eingesetzt wurde. Der einzige verfügbare Platz war bei einer Familie mit einem dynamischen 2 Jährigen Jungen um mich rum, mit Patschehändchen auf dem Laptop und so. In Berlin war dann der Bus kaputt, so daß er an jeder Haltestelle erstmal eine Minute den Motor ausschalten musste und dann eine Minute lang – hmmm… „bootete“ ist wohl ein angemessener Begriff für den Vorgang.

Eben habe ich 457 Mails heruntergeladen. 455 davon Spam!

Ach ja, und morgen Streikt die BVG wieder.

Scheisse!!!

Heute: Zehlendorf

So langsam kommt der Frühling wohl doch noch aus dem Knick. Die kleine Wanderung um die Krumme Lanke war heute Nachmittag jedenfalls sehr schön.

Vorher war die Christopher Jenssen Ausstellung im Haus am Waldsee zu besichtigen. Die Exponate sind zum Teil recht interessant und auch recht unterschiedlich, aber mir hat etwas der rote Faden gefehlt. Die Ausstellung sah aus, als wären die Exponate von vier verschiedenen Künstlern.

Was mich als alten Planer aber sehr inspiriert hat, war der Loftcube, der auf dem Grundstück ausgestellt ist. Vor 5 Jahren wurde er bereits einmal beim Designmai ausgestellt, aber damals habe ich es nicht geschafft, ihn anzusehen.

Das Haus ist baurechtlich als „fliegender Bau“ einzuordnen, d.h. als temporäres, nicht ortsgebundenes Gebäude. Es ist sehr ansprechend gestaltet und ausgestattet. Spektakulär ist die Heizung: Einige Aussenscheiben strahlen Wärme nach innen ab!

Krumme Lanke

Krumme Lanke am 30.03.2008

Loftcube

Der Loftcube am Waldsee

Loftcube - Einrichtung

Loftcube - Blick nach draussen

Loftcube - Küche

Loftcube - Küche

Blogging for Nerds

Bin gerade drüber gestolpert: Bloggen auf der Kommandozeile.

WordPress ist für Weicheier. Echte Kerle bloggen mit einer Handvoll Shellskripten.

Zumindest ist man damit einen riesigen Haufen Sicherheits- und Konfigurationsprobleme (kein MySQL, kein PHP,…) los. Einen Blick ist es Wert, obwohl ich momentan nicht dazu komme.

http://bashblogger.grimthing.com

Subversion auf dem Mac

Ich versuche zur Zeit, meine Entwicklung auf mehreren Rechnern zu synchronisieren. Dazu benutze ich Subversion als Versionskontrollsystem. Mein Account bei Assembla funktioniert super – genauso wie tortoiseSVN als Client auf Windows. Nun hatte ich auf dem Mac SCPlugin installiert, das genauso wie Tortoise eine Erweiterung des Kontextmenüs darstellt. Der reduzierte Funktionsumfang war zu verschmerzen, leider ist die Software nicht stabil.

Wenn man ein Repository vom Server auscheckt ist alles gut. Jedoch funktioniert danach ein Update nicht mehr, weil die Logindaten nicht mehr abgefragt werden und der Server natürlich rummosert, daß man keine Zugriffsrechte hat. So ist das natürlich nicht zu gebrauchen.

Ich habe mit jetzt Eclipse als Entwicklungsumgebung installiert und nach einigen Hakelein auf das Subversion Plugin.

Funktioniert.

Der gute Vorsatz

Nach Jahrzehnten intensiver Computernutzung kann ich diesen Wunsch absolut nachvollziehen:

Ich möchte mich reanalogisieren. Ich möchte die Schrift wiederentdecken, mit der ich in einem unwiederholbaren Augenblick einen nicht reproduzierbaren Text schaffen kann.

Gefunden im Artikel „Ich bin mein Medienwandel“ von Miriam Meckel.

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