tiny little gizmos

Heute: Zehlendorf

So langsam kommt der Frühling wohl doch noch aus dem Knick. Die kleine Wanderung um die Krumme Lanke war heute Nachmittag jedenfalls sehr schön.

Vorher war die Christopher Jenssen Ausstellung im Haus am Waldsee zu besichtigen. Die Exponate sind zum Teil recht interessant und auch recht unterschiedlich, aber mir hat etwas der rote Faden gefehlt. Die Ausstellung sah aus, als wären die Exponate von vier verschiedenen Künstlern.

Was mich als alten Planer aber sehr inspiriert hat, war der Loftcube, der auf dem Grundstück ausgestellt ist. Vor 5 Jahren wurde er bereits einmal beim Designmai ausgestellt, aber damals habe ich es nicht geschafft, ihn anzusehen.

Das Haus ist baurechtlich als „fliegender Bau“ einzuordnen, d.h. als temporäres, nicht ortsgebundenes Gebäude. Es ist sehr ansprechend gestaltet und ausgestattet. Spektakulär ist die Heizung: Einige Aussenscheiben strahlen Wärme nach innen ab!

Krumme Lanke

Krumme Lanke am 30.03.2008

Loftcube

Der Loftcube am Waldsee

Loftcube - Einrichtung

Loftcube - Blick nach draussen

Loftcube - Küche

Loftcube - Küche

Blogging for Nerds

Bin gerade drüber gestolpert: Bloggen auf der Kommandozeile.

WordPress ist für Weicheier. Echte Kerle bloggen mit einer Handvoll Shellskripten.

Zumindest ist man damit einen riesigen Haufen Sicherheits- und Konfigurationsprobleme (kein MySQL, kein PHP,…) los. Einen Blick ist es Wert, obwohl ich momentan nicht dazu komme.

http://bashblogger.grimthing.com

Subversion auf dem Mac

Ich versuche zur Zeit, meine Entwicklung auf mehreren Rechnern zu synchronisieren. Dazu benutze ich Subversion als Versionskontrollsystem. Mein Account bei Assembla funktioniert super – genauso wie tortoiseSVN als Client auf Windows. Nun hatte ich auf dem Mac SCPlugin installiert, das genauso wie Tortoise eine Erweiterung des Kontextmenüs darstellt. Der reduzierte Funktionsumfang war zu verschmerzen, leider ist die Software nicht stabil.

Wenn man ein Repository vom Server auscheckt ist alles gut. Jedoch funktioniert danach ein Update nicht mehr, weil die Logindaten nicht mehr abgefragt werden und der Server natürlich rummosert, daß man keine Zugriffsrechte hat. So ist das natürlich nicht zu gebrauchen.

Ich habe mit jetzt Eclipse als Entwicklungsumgebung installiert und nach einigen Hakelein auf das Subversion Plugin.

Funktioniert.

Der gute Vorsatz

Nach Jahrzehnten intensiver Computernutzung kann ich diesen Wunsch absolut nachvollziehen:

Ich möchte mich reanalogisieren. Ich möchte die Schrift wiederentdecken, mit der ich in einem unwiederholbaren Augenblick einen nicht reproduzierbaren Text schaffen kann.

Gefunden im Artikel „Ich bin mein Medienwandel“ von Miriam Meckel.

Medienwirrwar auf den Punkt

Heute gefunden: Martin Oetting bringt in seinem Artikel „Zur künftigen Entwicklung der Mediengesellschaft“ die Verwirrung über die Umstrukturierung in der Medienwelt, den Bedeutungverlust traditionelle Medien und die vielen neuen Kanäle im Internet (Onlinezeitungen, Blogs, foren, Commuities, Twitter,…) ziemlich gut auf den Punkt. Letzlich sei für den gelassenen Betrachter nur eine übergreifende Entwicklung maßgeblich:

Die Anzahl der relevanten Gatekeeper steigt radikal und stetig steigend an. Punkt. Wer das verstanden hat, wird sich von nichts mehr schocken lassen.

Mobile Endgeräte und Typo3

Wer das freie Web-CMS Typo3 nutzt und sich gefragt hat, wie man damit eine Website für Handies/ Smartphones/ PDA bauen kann, dem sei dieser Artikel von Veikko Wünsche bei T3N zur Lektüre empfohlen:

Mobiles Internet: eine Herausforderung

Hier liegt der Schwerpunkt auf der Thematik Bandbreite und dynamische Contentanpassung. Wünsche beschreibt dabei die Erfahrung bei der Erstellung des schmalbandigen Handyportals news4mobile.de.

Social mapping

Der Peter hat mittlerweile einige kleine, aber feine social-mapping Seiten zusammengebaut.

Wassndas – Social mapping?

Wenn man wissen will „wo ist denn hier in der Nähe xxx…“ und man kann xxx selber ergänzen und bewerten. Wer sich von einem der folgenden Themen angesprochen fühlt, den kann ich nur zum Mitmachen ermuntern:

Ich finde die Idee klasse und habe gerade die beiden Briefkästen bei mir um die Ecke eingetragen.

Webanwendungen für unterwegs

Falls jemand plant, eine Website für Handy/Smartphone/PDA zu erstellen kann ich diesen Artikel von Brian Suda als thematischen Einstieg empfehlen: Designing for the Mobile Web.

Die Zielgruppe dieses Artikels sind übrigens Projektmanager und Konzepter. Er gibt einen ersten Eindruck für die Besonderheiten des mobilen Web.

In dem Artikel wird z.B. mit einigen Mythen aufgeräumt, die ich immer wieder von Leuten höre, die sich noch nicht eingehend mit dem Thema beschäftigt haben, wie z.B. daß eine Domain .mobi sinnvoll ist (ich habe den Witz nie verstanden), oder daß man es sich einfach machen kann, indem die normale Website mit einem anderen Stylesheet ausgeliefert wird.

Der Artikel ist gehaltvoll, aber bekömmlich (nicht zu lang, kein Tecchi-Slang).

Festanstellung = Fastfood?

Immer mal wieder interessant, eine andere Perspektive kennenzulernen. Paul Graham beschreibt in seinem Artikel „You Weren’t Meant to Have a Boss“ eine kurze Begegnung mit einer Gruppe Programmierern, die ihm seltsam vorkamen und endet in dem Vergleich, daß das Dasein als Angestellter vergleichbar mit Fastfood ist: Einfach, schnell, überall zu haben (naja…) und die unmittelbaren Bedürfnisse werden sofort befriedigt. Aber auf die Dauer ist es schlecht. Man wird fett, faul und häßlich.

Selbstständig zu arbeiten oder eine eigene Firma zu gründen wäre dagegen Bioessen. Aufwändig und zunächst gewöhnungsbedürftig aber auf lange Sicht besser, weil es „natürlicher“ ist.

Was für eine steile These – aber dennoch lesens- und nachdenkenswert.

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