tiny little gizmos

Endlich: Regen

Es regnet! Und das so gesittet, daß die Pflanzen auch Zeit haben, die Feuchtigkeit aufzunehmen. Die Luft riecht endlich wieder gut und der Staub der Mark Brandenburg knirscht nicht mehr zwischen den Zähnen. Ich bin nicht mehr so abgelenkt und habe heute endlich die Produktpräsentation in eine akzeptable Form gegossen.

Hauptsache am Wochenende legt der Regen nochmal eine kleine Pause ein. Auf dem Programm steht mein erstes Turnierspiel.

Impressionen

  • Dieser Geruch! An allen möglichen und unmögliche Stellen wehen einem Gerüche von irgendwelchen Blüten, Eukalyptusbäumen oder Gewürzpflanzen entgegen. Klasse!
  • American shopping (1): Warum ein T-Shirt für $9,95 kaufen, wenn ich von derselben Sorte auch 5 für $19,95 bekommen kann?
  • American shopping (2): Habe bei Trader Joe’s aus Versehen $63 anstatt $28 bezahlt. Fiel mir nicht sofort auf, da mit Karte und unter Zeitdruck bezahlt. Reklamation am nächsten Tag war problemlos – Auszahlung in Bar auch. Wieder einen Ausdruck gelernt: „We overcharged you“
  • American shopping (3): Das Benzin ist hier aber nun wirklich teuer geworden! Statt €51ct pro Liter zahle ich nun €71ct.
Einkauf von Trader Joe's

Lecker eingekauft bei Trader Joe's

Kein Kommentar

In den letzeten Tagen bin ich gleich mehrfach darauf angesprochen worden, warum man meine Artikel nicht kommentieren kann. Die Antwort lautet:

Spamangriffe

Seite einiger Zeit versuchen immer mehr Spambots, die Kommentare und Trackbacks mit Müll zu fluten. Insbesondere die „beliebte“ Werbung für Hardcore Pornoseiten und „

\/ I /\ G R /\.

Ich hatte bereits Spamattacken, bei denen im Sekundentakt Kommentare reinkamen, während ich gerade in der Stadt unterwegs war (ich bekomme die Benachrichtigungen aufs Handy). Selbst jetzt, wo die Funktionen abgeschaltet sind, ist die Kommentarfunktion das am häufigsten aufgerufene Skript, wie ich gerade an den Zugriffsstatistiken ablesen konnte

Erstens habe ich keine besondere Lust, sowas auf meiner Homepage zu sehen, zweitens: Wenn man das nicht sofort unterbindet, schiessen sich die Spammer in Sekundenschnelle auf die Site ein. Spätestens nach einem Tag ist dann alles Komplett zugemüllt. Drittens ist das nicht nur ausgesprochen lästig, sondern ggf. auch noch strafrechtlich relevant. Wenn von meiner Seite aus illegale Angebote verlinkt werden und ich nichts dagegen unternehme, hafte ich als Betreiber auch noch für diesen Müll.

So sehr ich mich über Euer Feedback freuen würde – es geht einfach nicht.

Sorry!

Nachtrag :
Unter diesem Problem haben offensichtlich immer mehr Blogger zu leiden, wie dieser Artikel in der Computerwoche deutlich macht.

Ahhh, Frühling…

Frisch aus der Mittagspause zurück. Nachtisch und Kaffee draussen in der Sonne genossen – wie fast alle anderen auch.
Wenn das Wetter gut wird, bekommt Berlin so einen angenehmen, beinahe mediterranen Touch. Die Cafes öffnen ihre großen Fenster und stellen die Stühle raus. Da sitzen die Leute dann entspannt beim Plausch, die Sonnenbrille auf der Nase oder im Haar und alles ist irgendwie leicht…

In solchen Augenblicken liebe ich die Stadt und merke, daß ich genau am richtigen Fleck lebe.

Schlappjelacht…

Ich habe eben im Freitagsabendfreudentaumel aus Versehen eine Spammail geöffnet. Habe mich schiefgelacht.
Das machte meinen Tag.

Sieger fuer Sieger! Das ist was wir bringen unseren Lesern!
Was passiert wenn kleine Firmen kriegen aktuelle Nachrichten und deswegen riesiege
PR Aktion haben? Das geht los!

[…]

Nur nicht verpassen! Diese kleine Firmen wirklich wachsen beim Kriegen Nachrichten
und glauben Sie uns die kommen dafuer dieser Freitag!

Na dann laßt uns mal alle losgehen – und wie!

;-)

Serverbasierte Anwendungen

Ich bin ein Fan von serverbasierten Anwendungen. Die Vorteile basieren im Wesentlichen darauf, daß die Software nur einmal auf dem Server, anstatt einzeln auf jedem Arbeitsplatz installiert wird.

  • Die zentrale Datenhaltung vereinfacht sinnvolle Backuplösungen.
    Niemand speichert mehr 100 Zwischnversionen auf der lokalen Festplatte.
  • Kollaboratives Arbeiten wird (potentiell) einfacher.
  • Versionsverwaltung wird vereinfacht.
    Es wird jederzeit der aktuelle Bearbeitungsstand deutlich und es kann nachvollzogen werden, wer wann welche Änderung am Dokument durchgeführt hat.
  • Installation und Wartung werden vereinfacht.
    Es muß nur noch ein Rechner, anstelle dutzender gepflegt werden.
  • Die Lizenzproblematik wird entschärft.
    Niemand hat mehr ‚aus Versehen‘ eine unlizensierte Software auf dem Arbeitsplatz
  • Die Ausstattung des Arbeitsplatzrechners wird unwichtig(er).
    Ein moderner Browser und Java sollten reichen. Welches Betriebssystem läuft, ist egal.

Im Idealfall, wenn alle Anwendungen serverbasiert sind, müssen die Arbeitsplätze nicht mehr mit richtigen PC ausgestattet werden. Es genügen sogenannte Thin-Clients, z.B. von Igel oder Hewlett Packard. Diese Maschinen laufen mit einem reduzierten Betriebssystem (z.B. Linux oder Windows CE), ohne Festplatte und sonstigen Laufwerke und werden zentral administriert. Die Vorteile:

  • Klein und Geräuschlos
  • Sehr geringer Stromverbrauch
  • Geringe Anschaffungskosten
  • Extrem geringe Wartungskosten
  • Höhere Sicherheit vor Computerviren

Es gibt natürlich auch einige Nachteile:

  • Geringe Rechenleistung
  • Viele Anwendungen existieren nicht in einer serverbasierten Variante (z.B. CAD, Videobearbeitung)
  • Widerstand bei den Angestellten. Sie wollen einen ‚richtigen‘ PC, weil sie das so kennen

Mein Zwischenfazit: Serverbasierten Anwendungen gehört in mittleren und größeren Organisationen die Zukunft.

  • Sie sparen Geld
  • Sie vereinfachen die Wartung
  • Sie erhöhen die Sicherheit

Wie immer gilt: Ich bin gespannt auf Eure Meinungen und ggf. sogar Erfahrungen.

Onlinesoftware

In letzter Zeit scheint sich ein Trend zu entwickeln, der bereits Ende der 90er Jahre gepusht wurde:

Webbasierte Software

Ich meine nicht irgendwelche dynamischen Websites, wie z.B. Webmailer, die letzten Endes doch nur eine relativ beschränkte Bedienoberfläche haben. Ich meine richtige Software. Zum Beispiel ist mit fluxiom ein Digital Asset Management System verfügbar, das in der Page recht freundlich besprochen wurde.

Es sind sowohl gut durchdachte einfachere Anwendungen, wie z.B. Basecamp, als auch ausgewachsene Pakete, wie Office im Angebot. Eine recht überzeugendes Produkt scheint mir das Online Officepaket von Thinkfree zu sein. Alles Wichtige scheint vorhanden und läuft im Browser.

Thinkfree Office Writer

Thinkfree Office - man kann schreiben...

Thinkfree Office - Calc

... und rechnen ...

Thinkfree Office - Presenter

...und präsentieren geht auch.

Alles im Browser, auf Windows, Apple und Linux lauffähig. Wie es sein soll. Manche Anbieter haben das Prinzip allerdings noch nicht so ganz verstanden, wie man hier sehen kann:

MS Office Online Fehlermeldung

MS Office Online - Falscher Browser, nichts geht

*+-

Gestern habe ich vom Tod einer ehemaligen Kollegin erfahren.
Ich bin bestürzt und traurig.

Dauerfeuer – heute

Ich fordere: Einen qualvollen, langsamen Tod für alle Scheiss-Spammer auf dieser Welt.

Da richte ich mir meinen E-Mailacoount auf dem Handy so ein, daß (fast) kein Mail-Spam mehr durchkommt, und dann ersaufe ich in Hinweismails von meinem Blog, daß heute in mehreren Wellen versucht wurde, die Kommentar und Trackbackfunktion zu kapern. Einfach nur noch zum Kotzen!

Frage: Warum gibt es soviel SPAM?

Antwort: Weil es sich lohnt. Wer es nicht glaubt, lese diesen Artikel.

La Dolce Vita

Wochenende ist Schlemmerzeit. Heute:

Schweinemedallions mit Pfifferling-Sahnesoße, Rosenkohl und Pommes Frites.

Zuerst die Pommes (die mit doppelter Breite) in den Ofen und den Rosenkohl aufsetzen, dann die gesalzenen und gepfefferten Medallions so braten, daß sie außen schön gebräunt und knusprig und innen noch leicht rosa sind.
Zur gleichen Zeit eine zerhackte Zwiebel und eine zerkleinerte Knoblauchzehe anbraten und die abgetropften Pfifferlinge dazugeben. Nach einigen Minuten einen Becher Sahne zugeben und mit Salz, Pfeffer und frischem Thymian würzen und ein wenig einkochen lassen. Den Rosenkohl abgießen, die Pommes salzen, servieren und genießen.

Mhhhhh…

Hinterher noch einen schönen Espresso mit einem Stück 71%er Edelbitterschokolade. Perfekt!

« Vorherige Seite — Nächste Seite »