tiny little gizmos

Updates

Auch in den letzten Tagen ging die Arbeit an zzap weiter.

Neue Features

  • Integrierter Flickr-Badge bei Orten (per Tags) und bei Profilen (per Benutzername)
  • Die Handynummer wird jetzt in eigenem Profil angezeigt, bleibt aber für die anderen unsichtbar
  • Newsteaser auf der Startseite
  • Eigene Videoseite
  • Das Profil Foto wird nach dem Hochladen automatisch skaliert
  • Anzeige, welche Freunde sich benachrichtigen lassen
  • Benachrichtigung bei einer Kontaktanfrage funktioniert jetzt

Korrekturen und behobene Fehler

  • Beschränkung des Eingabefeldes auf 160 Zeichen
  • Leere Eingaben werden nicht mehr akzeptiert
  • „Freunde Deiner Freunde“: Nutzer wird nicht mehr angezeigt, wenn bereits eine Kontaktanfrage vorliegt
  • Benachrichtigungsmails kommen jetzt vom eigenen Account -> Besser für Spamfilter

Fersehen – Adieu…

Der hochgeschätzte Mario Sixtus schreibt in seinem Blog in dem Artikel „Multiple Bewegungen an der Bewegtbildfront“ eine Einschätzung zum Thema Fernsehen, der ich nur aus vollem Herzen zustimmen kann. Bereits die Einleitung läßt mein Herz höher schlagen: Er schreibt von einem Medienforum, auf dem sich die alten Männer wieder gegenseitig auf die Schulter klopfen und bestätigen, wie wichtig und wie gut und wie zukunftsfähig das Fernsehen doch ist.

Wer häufig moderne Medien nutzt, weiß natürlich, daß das kompletter Blödsinn ist. Moderne Medienkonsumenten fühlen sich vom Fernsehen (egal ob privat oder öffentlich-rechtlich) nur noch eingeengt und verarscht als Kunde nicht ernst genommen. Unabhängig von der Qualität einzelner Beiträge wirkt das ganze Medium mit seinen starren Programmshemata, einer Einteilung in Sendekanäle, die keinerlei logischen thematische oder zeitliche Ordnung bringen doch nur noch verstaubt und veraltet. Es wird demnächst ebenso auf dem Schrottplatz der Technikgeschichte verrotten, wie Dampfmaschinen.

Fernsehen ist was für alte Leute. Das Medium ist auf dem absteigenden Ast – es ist einfach vorbei.

Das Gefühl hatte ich zwar schon lange, aber mittlerweile ist das ist nicht mehr nur graue Theorie. Fakten schaffen Klarheit. Junge Leute schauen zwar noch TV, nehmen das Medium aber nicht mehr ernst, wie an einer Grafik in dem Artikel deutlich wird. Je jünger die Befragten waren, desto wichtiger waren Computer und Mobiletelefon – und andersrum. Erst bei einem Durchschnittsalter von über 40 wird das Fernsehen als wichtiges Medium genannt.

Frage (rhetorisch): Sind Internetfähige Computer „neuartige Rundfunkempfangsgeräte“?
Antwort: HAHAHAHA…

Schicker Schuften

Gestern bei Wired gefunden. So ein tolles Büro will ich für meine Firma auch haben.
Die in San Francisco ansässige Firma Three Rings produziert übrigens webbasierte Computerspiele mit hohem Niedlichkeitsfaktor.

Geek Melancholie

Das waren noch Zeiten, als man 8-Bit Heimcomputer in Maschinensprache programmieren musste, damit man überhaupt irgendwas sinnvolles mit dem Gerät anstellen kann. Das habe ich damals auch gemacht. Mit dem Commodore 64 in 6502 Assembler.

Heutzutage läuft das ganz entspannt im Webbrowser per Javascript. Wahnsinn!

Wie produziert man Terroristen?

Holla, das hätte ich gar nicht mehr zu hoffen gewagt. Ein kritischer Artikel bei Spiegel Online reflektiert noch einmal den G8-Gipfel: „Big Brother im Tiefflug„. Interessant findere ich insbesondere die abschließende Forderung nach einer „… Datei von Beamten und Politikern, die eine politische Protestbewegung – über deren Forderungen man trefflich streiten kann – in die Terrorecke drängen wollen.

Dem kann ich mich nur anschließen. Die ständige Rechtsbeugung und Übertretung von Vorschriften und Gesetzen durch Staatsbedienstete muss endlich zu spürbaren Sanktionen führen. Ansonsten ist der Rechtsstaat das Papier nicht wert, auf dem seine mehr als 6000 Gesetze und Vorschriften stehen.

zzap – Weniger Bugs, mehr Features!

Die Evolution im Bereich der Mobile Communities geht weiter. Neben dem selbstverständlichen Entfernen von Fehlern gibt es im Wesentlichen ein neues Feature – aber das bringt echten Mehrwert:

Automatische Benachrichtigungen

Man kann jetzt für jeden Kontakt einstellen, ob man benachrichtigt werden möchte, wenn die Person eine neue Meldung geschrieben hat. Dazu gibt es oben in der Navigationszeile den Link „Benachrichtigungen“. Man kann einstellen, ob man per E-Mail oder per SMS benachrichtigt werden möchte. Um die SMS-Benachrichtigung nutzen zu können, muss man ein Guthaben auf seinem Konto haben und natürlich seine Handynummer im Profil angeben. Die Nummer bleibt für andere unsichtbar!

Konto? Was soll das?

Jede verschickte SMS kostet mich Geld. Damit Ihr mich nicht in einem Tag „armspielt“, gibt es ein Guthaben. Zur Zeit ist noch keine Möglichkeit eingebaut, das Guthaben aufzuladen – das kommt erst in der offiziellen Version. Ich werde aber Guthaben als kleines Dankeschön für das Testen einrichten.
Viel Spass beim Ausprobieren!

Die wichtigsten behobenen Fehler sind:

  • Die Fehlermeldung „Illegal Action“ wurde angezeigt, wenn nach dem ersten Seitenaufruf sofort das Login aufrief.
  • Neue Orte wurden manchmal nicht gleich verlinkt.
  • URL-Probleme bei Usern mit mehrteiligen Usernamen.
  • „Freunde deiner Freunde“ wird jetzt nur noch auf der eigenen Freundesliste angezeigt

Einsatz von Wahlcomputer bedroht die Demokratie

Man weiß es bereits seit mehreren Wahlen in den USA und auch aus Wahlen in den Niederlanden: Wahlcomputer sind unsicher. Ihre Funktion ist intransparent und die Ergebnisse sind nicht überprüfbar. Das ist ein prinzipielles Problem, das nicht von bestimmerter Hard- oder Software abhängt.

Wie schlecht die bisher zum Einsatz kommenden Geräte aber tatsächlich sind, erstaunt sogar mich Berufpessimisten. Nachzulesen ist dies ausfühlich in dem Gutachten, das der Chaos Computer Club für das Bundesverfassungsgericht angefertigt hat. Ich zitiere mal die Zusammenfassung aus Kapitel 11. Fazit:

Die Untersuchung hat gezeigt, daß:

  • die Software der Wahlcomputer problemlos manipulierbar ist,
  • Manipulationen an der Hardware einfach möglich sind,
  • die Programmier- und Auswertesoftware in einfacher Weise angreifbar ist,
  • die Zulassungs- und Prüfverfahren ungeeignet sind, Manipulationen aufzudecken,
  • die Annahmen des BMI und der PTB über mögliche Wahlfälscher unrealistisch sind,
  • die aus diesen Annahmen resultierenden Anforderungen und Maßnahmen (‚geschützte Umgebungen“) unwirksam sind,
  • Versiegelungen und Plomben keinen wirksamen Schutz bieten,
  • dem Wähler eine effektive Kontrolle und Verifikation der Wahl nicht mehr möglich ist,
  • neue Risiken und Angriffsmethoden fortlaufend entstehen,
  • im internationalen Vergleich eher die Abschaffung als die Einführung von Wahlcomputern als sinnvoll erachtet wird und
  • eine Manipulation der Wahlcomputer zur Bundestagswahl 2005 nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann.

Die Vorwürfe sind mittlerweile nicht mehr theoretischer Natur, sondern faktisch belegt. Bei Personen, die noch immer für den Einsatz von Wahlcomputern plädieren, liegt m.E. der Verdacht nahe, daß sie

  • sachlich vollkommen unqualifiziert sind (was noch die die freundlichste Annahme ist), oder
  • einen persönlichen finanziellen Vorteil aus dem Einsatz von Wahlcomputern ziehen wollen, oder
  • tatsächlich eine nicht überprüfbare Wahlmanipulation bezwecken.

Wie auch immer – diese Geräte gehören verboten. Ihr Einsatz ist potentiell staatsgefährdend.

What’s zzap?

Zzap Mobile community – schön und gut, aber was ist das und wie kann ich es benutzen? Lange Texte liest ja sowieso niemand, also habe ich schnell mal zwei kurze Videos gebaut und bei Sevenload hochgeladen.

Grundfunktionen (zzap per Webbrowser)

Link: sevenload.com
Unterwegs mit dem Handy – „Was machen meine Freunde?“

Link: sevenload.com

Die Videos sind ohne großen Aufwand und ohne Nachbearbeitung erstellt. Später sollen noch richtige Videos folgen, die die Bedienung von zzap zeigen.

Apple – es wird eng…

Ich mache keinen Hehl daraus: Die Demonstration des iPhone von Steve Jobs auf der MacExpo hatte es mir sehr angetan. Das Bedienkonzept sah wirklich sehr vielversprechend aus. Irgendwie habe ich aber langsam meine Zweifel, daß sich Apple auf dem Handymarkt etablieren kann. Abgesehen von der coolen Bedienung scheinen sie alles falsch zu machen, was man nur falsch machen kann:

– Providerbindung
– Gerüchten nach zufolge lassen sich weder Akku, noch die SIM-Karte tauschen
– Kein UMTS – und das bei einem Smartphone!
– Keine Software von Drittherstellern
– Der Preis
– Der Preis
– Der Preis
– Der größte Fehler von allen: Sie sind LAAAANGSAAAAAAM!!!

Offensichtlich kann ich mir die Fingerbedienung tatsächlich zuerst auf einem Windows Mobile Gerät anschauen: dem HTC Touch. Ein Reporter der BBC hatt genau das bereits getan. Hier ist das Video dazu:

Community – worum geht es wirklich?

Auch wenn ich gerade ein Mobile Community System entwickele: das Thema Communities, insbesondere Virtual Communities ist weden neu noch originell. Bereits seit den 80er Jahren gibt es sie in nennenswerten Mengen, während die theoretischen Grundlagen sogar schon seit den frühen 60er Jahren u.a. von Douglas C. Engelbart erarbeitet wurden. Meine Erste Begegnung mit einer Virtual Community liegt nun auch schon fast 20 Jahre zurück: Ich war Mitglied bei einer Berliner Mailbox (amerikanisch: BBS – Bulletin Board System).

Dennoch tut es gut, jemandem zuzuhören, der das Thema (im Gegensatz zu vielen MBAs, Consultants und Managern) wirklich verstanden hat. Darum möchte ich hier auf das gelungene Interview des elektrischen Reporters mit Jimmy Wales, dem Begründer von Wikipedia hinweisen.

Wirklich interessant – insbesondere für die aktuelle politische Diskussion – ist seine Parabel „How to design a restaurant“.

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