Was mich an der iPhone-Demo von Steve Jobs fasziniert hat, war das Userinterface. Was mich daran irritiert hat, war der spruch „…and we patented it…“. Dazu müsste Apple diese Technik erfunden haben. Haben sie aber nicht. Wer das glaubt, glaubt auch, daß Apple (…oder gar Microsoft – *HAHAHA*) die Maus erfunden hat.
Es gibt bereits seit einiger Zeit Versuche mit Gestenerkennung per multi-touch. Wie weit man damit gehen kann, wird bei dieser neuen Demo deutlich:
[ Das verlinkte Video wurde zwischenzeitlich gelöscht ]
Wann gibt es solche Systeme für uns User?
Dirk Ollmetzer | Dienstag, 27 Februar 2007 |
Unterwegs
So ist’s recht – jeder gesellschaftlichen Guppierung eine eigene Community:
http://pennervz.de/
Besonders gut finde ich „Ökologisches Wohnen – mein Haus ist aus Altpapier“.
Dirk Ollmetzer | Dienstag, 27 Februar 2007 |
Misc
Gestern habe ich vom Tod einer ehemaligen Kollegin erfahren.
Ich bin bestürzt und traurig.
Nun ist der Herr Obermann seit einiger Zeit Oberchef bei der Telekom und so mancher fragt sich, wie der Rückgang der Kundenzahlen bei T-Com gestoppt werden kann. Meine Meinung:
Gar nicht – die Festnetztelefonie ist tot!
Wie komme ich zu solch einer Aussage? Einerseits durch Beobachtungen im eigenen Bekanntenkreis und zweitens durch einige Analysen, die ich im Rahmen meiner Diplomarbeit gelesen habe. Dort wird – wenig überraschend – festgestellt, worin der wesentliche Unterschied zwischen Festnetztelefonen und Handies liegt:
Festnetztelefone sind ortsgebunden, Handies sind personengebunden.
Man möchte in der Regel keinen Ort, sondern einen bestimmten Menschen sprechen. Daher ruft man lieber gleich auf dem Handy an. Dieser Trend wird durch die zunehmende gesellschaftliche Asynchronität begünstigt. In der Industriegesellschaft, die sich durch hohe Synchronität auszeichnete, lies sich der Ort, an dem sich eine Person aufhält, relativ einfach prognostizieren. In der heutigen, nachindustriellen Gesellschaft wird dies zunehmend schwieriger.
Ich kenne bereits recht viele (jugendlich aktive) Menschen, die kein Festnetztelefon mehr haben wollen, weil sie es ohnehin kaum noch nutzen. Sie sehen in ihm keinen ausreichenden Mehrwert. Der einzige Grund, es noch nicht abzuschaffen ist die Zwangskopplung mit dem DSL-Internetzugang. Gewinn läßt sich so nicht mehr erzielen.
Das gilt zumindest im privaten Bereich. Anders kann dies im Bereich der Geschäftskunden aussehen. Hier ruft man in der Regel eine unbestimmte Person mit einer genau definierten Position an, die dann auch meist verortet ist. Hier kann das Festnetztelefon auch weiterhin punkten.
Daher halte ich die folgende Strategie für sinnvoll:
- Festnetztelefonie nur noch im Geschäfts- und Behördenbereich weiterentwickeln.
- Investitionen in Kabel zu Privatkunden durch Konzentration auf Internetzugang sichern
- Attraktive DSL/Mobiltelefonbundles auf den Markt bringen.
Anregungen, Anmerkungen, Kritik?
Freitag abend habe ich meine Diplomnote bekommen. Das breite Grinsen habe ich den ganzen abend nicht mehr aus dem Gesicht bekommen.
Samstag war es recht frisch, aber sonnig. Genau das Richtige für eine feine Runde Golf. So konnte ich auch gleich mal Muttis Videokamera ausprobieren. Den Schnitt habe ich abends noch gemacht, aber keine Lust mehr auf Nachvertonung gehabt. Deshalb rauscht es nur – es war ziemlich windig.
Puuh, nach dem Aufstehen sehe ich ja noch extrem verknittert aus…
Dirk Ollmetzer | Freitag, 16 Februar 2007 |
Misc
Ich fordere: Einen qualvollen, langsamen Tod für alle Scheiss-Spammer auf dieser Welt.
Da richte ich mir meinen E-Mailacoount auf dem Handy so ein, daß (fast) kein Mail-Spam mehr durchkommt, und dann ersaufe ich in Hinweismails von meinem Blog, daß heute in mehreren Wellen versucht wurde, die Kommentar und Trackbackfunktion zu kapern. Einfach nur noch zum Kotzen!
Frage: Warum gibt es soviel SPAM?
Antwort: Weil es sich lohnt. Wer es nicht glaubt, lese diesen Artikel.
Nachdem sich mein mobiles Büro bei seinen ersten Einsätzen erfolgreich geschlagen hat, wollte ich natürlich auch meine Mails auf dem Gerät empfangen und senden.
Bloß wie?
Das Problem: Mails die ich mit dem Handy abgerufen habe, sollen auch weiterhin auf meinem Computer zu finden sein. Nun könnte ich zwar auf dem Handy einstellen, daß die Mails auf dem Server bleiben, aber elegant ist das nicht. Zudem gibt es noch eine viel größere Herausforderung:
Mindestens 100 Spammails am Tag.
Auf dem Server ist kein Spamfilter installiert. Das macht normalerweise sehr zuverlässig Thunderbird auf dem PC. Per DSL ist es auch kein Problem, den ganzen Müll zunächst runterzuladen, aber auf dem Handy geht das nicht. Also mußte eine andere Lösung her, die auch während meines USA-Aufenthaltes funktioniert.
Meine Lösung: ein zweites Postfach auf dem Server. Die Mails gehen in beide Postfächer. Das erste Postfach wird wie bisher vom PC genutzt und das zweite vom Handy. Um nun nicht im Spam oder veralteten Mails zu versinken, läuft alle 5 Minuten ein Skript, daß alle unerwünschten Mails im zweiten Postfach aussortiert. Mails die von nicht autorisierten Absendern kommen, oder Mails die älter als 30 Tage sind, werden gelöscht.
Durch dieses Whitelisting bekomme ich höchstens den Spam der letzten 5 Minuten auf das Handy. Das sollte zu verkraften sein. Das läuft seit heute nachmittag und scheint zu funktionieren.
Dirk Ollmetzer | Dienstag, 6 Februar 2007 |
Fundstücke
Habe gerade eine wirklich süß gemachte, animierte Einführung in die Farblehre gesehen.
Ist auf der Website http://www.mariaclaudiacortes.com/ zu bewundern.
Respekt!
Dirk Ollmetzer | Sonntag, 4 Februar 2007 |
Misc
Wochenende ist Schlemmerzeit. Heute:
Schweinemedallions mit Pfifferling-Sahnesoße, Rosenkohl und Pommes Frites.
Zuerst die Pommes (die mit doppelter Breite) in den Ofen und den Rosenkohl aufsetzen, dann die gesalzenen und gepfefferten Medallions so braten, daß sie außen schön gebräunt und knusprig und innen noch leicht rosa sind.
Zur gleichen Zeit eine zerhackte Zwiebel und eine zerkleinerte Knoblauchzehe anbraten und die abgetropften Pfifferlinge dazugeben. Nach einigen Minuten einen Becher Sahne zugeben und mit Salz, Pfeffer und frischem Thymian würzen und ein wenig einkochen lassen. Den Rosenkohl abgießen, die Pommes salzen, servieren und genießen.
Mhhhhh…
Hinterher noch einen schönen Espresso mit einem Stück 71%er Edelbitterschokolade. Perfekt!
Dirk Ollmetzer | Donnerstag, 1 Februar 2007 |
Misc
Valentinstag!
Was hat das mit mobilem Leben zu tun? Nun, immerhin hat es sehr viel mit leben zu tun, wenn man sich um seine Lieben kümmert – was man natürlich auch im Rest des Jahres machen sollte.
Ich muß meine treuen Leser an diese Stelle einfach auf die Seite Valentinstag-Geschenke hinweisen. Zum ersten, weil sie soo schön traschig ist, zum zweiten, weil die Einleitung mit dem schönen Satz endet „Außerdem liegt es mir sehr am Herzen, dass alle Menschen sich lieben und es keine Kriege mehr auf der Welt gibt“, und zum dritten, weil ich es Nico versprochen habe. ;-)
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